Grüne Energie in Luxemburg

02. Dezember 2016 12:39; Akt: 02.12.2016 13:41 Print

Staat investiert neun Millionen in Solarmodule

LUXEMBURG – Nach dem Attert-Lyzeum werden in den nächsten beiden Jahren für 15 weitere öffentliche Gebäude mit Photovoltaikanlagen ausgestattet.

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François Bausch, Minister für Nachhaltige Entwicklung (links), nimmt die Photovoltaik-Anlage des Lyzeums in Augenschein. (Bild: L'essentiel/Séverine Goffin)

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Auf den Dächern des Attert-Lyzeums fangen Photovoltaik-Platten auf 7500 Quadratmetern das Winterlicht auf. «Idealerweise sollten alle möglichen Dächer des Großherzogtums damit bedeckt sein», bemerkt Camille Gira (Déi Gréng), Staatsekretär im Ministerium für nachhaltige Entwicklung. Seit 2001 werden in Luxemburg ein Prozent der Kosten beim Neubau oder einer größeren Renovierung öffentlicher Gebäude in erneuerbare Energien gesteckt.

In den kommenden zwei Jahren sollen insgesamt 15 Gebäude mit Photovoltaik-Paneelen ausgestattet werden. Die meisten davon sind Lyzeen, aber auch die Nationalbibliothek und die Kaserne Herrenberg sollen Solarmodule erhalten. «Das ist eine Investition in Höhe von neun Millionen Euro, die durch den Klima- und Energiefonds finanziert wird. Dadurch wird die nationale Stromproduktion durch Photovoltaik-Anlagen um 3,3 Prozent erhöht, was der Energie von 860 Haushalten entspricht», erklärt François Bausch, Minister für Nachhaltige Entwicklung.

Seit Herbst 2008 ist das Attert-Lyzeum ein Vorreiter dieses Projektes. Es wurde energieoptimiert erbaut und ist an das Kraftwerk «Biogas un der Atert» angeschlossen. Die bestehenden Solarmodule der Schule kosteten 2,16 Millionen Euro. Diese werden nun für rund 150.000 Euro erweitert und im September 2017 in Betrieb genommen. Zu diesem Zeitpunkt «wollen wir in der Energiebilanz eine Null erreichen», sagt Claude Boever, der Direktor der Schule. Das bedeutet: Die Schule produziert genau so viel Energie, wie sie verbraucht.

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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