Arbeiten in Luxemburg

28. September 2017 17:59; Akt: 28.09.2017 18:16 Print

Regierung will Telearbeit nicht extra fördern

LUXEMBURG - Die luxemburgischen Behörden erklären sich bereit, das «Home Office» in der Arbeitswelt zu forcieren. Eine Subvention für Firmen soll es aber nicht geben.

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Gemeinschaftsbüros für Grenzgänger könnten helfen, das Stauproblem auf den Luxemburger Straßen zu entschärfen. (Bild: AFP)

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Die verstärkte Einführung von Telearbeit könnte zu einer Entspannung im Luxemburger Straßenverkehr führen. Das sagt Arbeitsminister Nicolas Schmit (LSAP) in einer parlamentarischen Antwort an den Abgeordneten Gusty Graas (DP). Zuvor hatte der Bürgermeister von Thionville, Pierry Cuny, für die Schaffung von gemeinsam genutzten Arbeitsräumen plädiert, die zum Teil von Luxemburg finanziert werden sollen.

Schmit erklärt, dass sich eine Arbeitsgruppe mit dem Thema befasse. Experten für Steuer-, Arbeits- und Sozialversicherungsrecht prüfen derzeit, ob eine Umsetzung von Gemeinschaftsbüros für Grenzgänger sinnvoll wäre. Auch das Infrastrukturministerium beteiligt sich an den Überlegungen und will mögliche Folgen für den Verkehr evaluieren.

Allerdings gibt der Arbeitsminister auch zu bedenken, dass vermehrtes «Home Office» zu juristischen Unsicherheiten für die luxemburgischen Unternehmen führen könnte. Letztere sind zudem nicht in die Diskussionen mit eingebunden. Außerdem macht die Regierung klar, dass Unternehmen, die vermehrt Telearbeit einsetzen, nicht auf eine gesonderte staatliche Unterstützung hoffen dürfen.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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