Corona in Luxemburg

08. Oktober 2021 15:30; Akt: 08.10.2021 15:51 Print

CovidCheck wird erweitert und strenger

LUXEMBURG – Xavier Bettel und Paulette Lenert zeigten sich über die Entwicklung der Impfquote besorgt. Am Freitag wurden die neuen Corona-Maßnahmen vorgestellt.

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Selbsttests gehören ab dem 1. November – außer in Schulen, Pflege- und Altersheimen – der Covid-Geschichte an, darüber informierten am Freitagnachmittag Premierminister Xavier Bettel (DP) und Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP). Ab dem 18. Oktober treten neue Corona-Maßnahmen in Kraft, wonach die Kunden des Gastgewerbes nachweisen müssen, dass sie geimpft oder genesen sind, oder aber sie müssen einen negativen PCR- oder zertifizierten Schnelltest vorweisen. Das CovidCheck-System wird demnach ab Mitte Oktober erweitert und ab dem 1. November verschärft. «Die strengere CovidCheck-Variante tritt erst in drei Wochen in Kraft, um den Menschen die Chance zu geben, sich darauf einstellen zu können», erklären beide Minister.

Doch was hat es mit der Ausweitung des CovidCheck-Systems auf sich? Neben dem Gastgewerbe (Restaurants, Cafés und Discos), das künftig auf CovidCheck setzen muss, haben auch Arbeitgeber die Möglichkeit das System für ihr Unternehmen zu beantragen.

Für den Freizeitbereich bedeuten die Maßnahmen, dass die Obergrenze für Besucher von Events von 300 auf 2000 Personen erhöht werden kann. Wenn ein spezielles sanitäres Konzept vorgelegt wird, kann diese Obergrenze ganz entfallen.

«Wir können uns keine Überlastung des Gesundheitssystems leisten»

Um Kindern das gesellschaftliche Leben nicht vorzuenthalten, wird die Altersgrenze für CovidCheck indes von sechs auf zwölf Jahre erhöht. Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, können sich weiterhin – anders als alle anderen – gratis testen lassen. Ihnen werden zu diesem Zweck Gutscheine für Tests ausgestellt.

Auf diese neuen Maßnahmen solle so lange gesetzt werden, bis 80 bis 85 Prozent der luxemburgischen Bevölkerung geimpft sind – voraussichtlich bis zum 18. Dezember. Zwar sei die Lage im Großherzogtum derzeit stabil, bei den Infektionszahlen bemerke man aber eine leichte Tendenz nach oben, erklärte der Premier. «Wir können uns keine Überlastung des Gesundheitssystems leisten», mahnt Bettel, während auch Paulette Lenert darauf hofft, die Impfquote weiter steigern zu können. Die Impfung sei weiterhin der einzige Ausweg aus dieser Krise.

«Unser Optimismus vom letzten Mal wurde ausgebremst»

In diesem Zusammenhang gab sich die Gesundheitsministerin besorgt über die derzeitige Impfquote des Großherzogtums. «Unser Optimismus vom letzten Mal wurde ausgebremst», ließ sie die Bevölkerung wissen. Die Impfquote sei seit dem Inkrafttreten des aktuellen Gesetzes lediglich um 1,2 Prozent gestiegen, also eigentlich stagniert. Da es sich bei drei Viertel der Neuinfizierten und Hospitalisierten um ungeimpfte Personen handele, wolle man den Menschen nun erneut mehr Möglichkeiten bieten, doch noch auf die Impfstoffe zurückgreifen zu können.

Aus diesem Grund werden neben dem Impfzentrum in der Hall Victor Hugo zwei weitere für die Dauer von zwei Monaten wieder geöffnet. Bis zum 16. Dezember werden die Zentren Ettelbrück und Esch/Belval ihre Türen wieder öffnen. Wer sich für die Impfung an diesen Standorten entscheidet, kann sowohl ohne als auch mit Termin (über www.impfen.lu) dort erscheinen.

(lm/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pablo am 08.10.2021 14:55 Report Diesen Beitrag melden

    Et wir gudd wann mer giffen ophaalen Dommheeten a Liggen ze verzaapen.

  • Ded am 08.10.2021 19:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Belleg, bei RTL gin et mol keng Kommentaren. Waat färten se.

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  • Die Rentner am 08.10.2021 18:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ihr habt alle vergessen wo wir leben da ist Demokratie aber wir werden unter druck gesetzt Ich hoffe bei den nächsten Wahlen denkt ihr auch wo Kreuze gemacht wird ,weil es ist wichtig dass die Grünen und DP wegfallen müssen

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Die neusten Leser-Kommentare

  • godra1006 am 18.10.2021 19:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also drai Véirël an der Klinik sin ongeimpft. Et as echt en Wonnerlamd! As jo net grad sou ronderëm am Ausland, souwait een héiërt.

  • @biglarry am 17.10.2021 14:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    tip top! seh ich genauso

  • Das absolut satanisch Böse am 15.10.2021 12:35 Report Diesen Beitrag melden

    Man sieht die absolute Verzweiflung der Elite so schnell wie möglich so vielen wie möglich den experimentellen Saft einzuspritzen. Die Gewerkschaften sind alle entsetzt über den CovidCheck am Arbeitsplatz. Beim Staat sollten schon 87 (???) Prozent geimpft sein. Bettel will jetzt wahrscheinlich 100 Prozent der Beamten zwingen auch in den Genuss des Saftes zu kommen. Bei Herrn Bettel wurde wahrscheinlich ein anderer Saft verabreicht genannt "pot de vin".

  • Octopus am 14.10.2021 15:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Impfzwang= Impfpflicht=Erpressung

  • Dany am 10.10.2021 21:04 Report Diesen Beitrag melden

    Bon. En genetesch Traitement (net Impfung) an der Phase 3 vun der Entwécklung mat enger Bedéngter Zouloossung just vir an enger Noutsituatioun loossen ech mer net sprëtzen. Et as keng Noutsituatioun gin. Ausserdeem verléiert den Traitement seng bedéngt Zouloossung well et efficace Medikamenter gin wou international unerkannt sin. Dat sin Fakten. Jiddereen dierf se gäeren widderleeën. Ech warden