Es war Ende Januar, als Luxemburgs Verkehrsminister François Bausch die Einnahmen der neuen Radarfallen im Großherzogtum präsentierte. Aber schon damals sagte der Grünen-Politiker: «Die Radare haben keinen Profit generiert, wenn man die Kosten für die Installation, die Wartung und das Personal gegenrechnet.» Am Dienstag bestätigte Bausch diese Rechnung in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage.
Die 20 festen Blitzer an den Straßen Luxemburgs haben bis jetzt 12,5 Millionen Euro an Bußgeldern in die Staatskasse gespült. Aber die Kosten sind höher – sie betragen 13 Millionen Euro.
Bald kommen weitere Blitzer
«Die Gesamtkosten für die Installation des Systems betragen 11,5 Millionen Euro», sagt Bausch. «Das sind die Kosten für die Geräte, den Aufbau und die Einrichtung des Blitzerzentrums in Bartringen.» Hinzu kommen Wartungskosten und Strom für 250.000 Euro. Schließlich gibt es noch die laufenden Ausgaben, also die Gehaltskosten der 30 Angestellten und das Porto für die Knöllchen, die in zehn Monaten in 2016 die Summe von 1,5 Millionen Euro generierten. Dass der Staat keinen Profit mit den Blitzern macht, stimmt also – zumindest für 2016. Denn in den folgenden Jahren fällt ein Großteil der Kosten für den Aufbau der Geräte weg.
Nur drei neue Radare sollen 2017 in Luxemburg aufgebaut werden: Am Ende der A4 in Richtung Kreisel Raemerich, an der N8 sowie am CR118 zwischen Mersch und Angelsberg.
(NC/L'essentiel)
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Sorry mee et mecht ee kee gringen zum verkéiersminister ausserdem war en net gewielt gin! Huet scho mescht an der gemengt gemach lo dann eben op nationaler ebene!
Die verbrauchen aber viel Strom ! Könnten die Radarkisten nicht mit Solarpanels betrieben werden ? Dann würde wenigstens die Stromrechnung wegfallen und es wäre etwas für die Umwelt getan.
Fakt ist, dass die Politiker ihr eigene Faustregel haben und bei jedem was die ausdenken lautet die Faustregel immer: 80% für Profit und 20% für Sicherheit. (siehe z.Bsp. Zigaretten-Preise)
@ Realist, Zu 110% just ëm den Profit.Well op deene "geféierlechen" Plazen,wou se jo eigentlech sollten hinkommen, do steet wäit an breet keen.Eigentlech steet net 1 op enger Plaz wou en géif Sënn maachen.Sënn an Saachen Sécherheet, an net fir den Profit. Herr Bausch, Falls der dat hei liesen sollt.Wier et zevill verlaangt, mol dat eent oder anert Schëld opzestellen dat virun Kéieren warnt déi hannert eng Kopp leien an déi een erréicht gesäit wann et ze spéit ass? Hassel - Duelem ass een ganz gutt Beispill dofir.Oder déi 2 Leitplank dass mir Motofuerer am Fall vun engem Accident net ewéi mat enger Guillotine an Eenzeldeeler mussen opgeraf ginn.Och do ass d'Streck Hassel - Duelem en gutt Beispill.Wieren déi 2 kleng Saachen, déi keng Millioune kaschten, do installéiert gewiecht, hätten mer zu 100% een doudegen manner. Suen genuch missten an Tëschenzäit jo do sinn, fir mol eppes Sënnvolles ëmzesetzen.
Sie kennen just do opgestallt ginn wou e Stroum- an e Fiber-Uschloss ass. Daat seet keen, mee ouni funktioneiren dei deier Këschten net. An dofir kennen op dei aaner gefeierlech Strecken keng kommen. Ausser et leet een e puer Kilometer Kabel, waat rem ze deier ass.
em waat geet et dann elo, herr Bausch? em d'secherheet oder em de profit? et heiert een just geld, geld, geld. sin et dann och schon manner accident'er gin?
Wann mei Bletzer am Minett gife stoen hätte mär vill mei Benefiss gemat. Do leien d'Suen op der Strooss.