1,5 Millionen Kosten

03. April 2017 11:26; Akt: 03.04.2017 13:53 Print

High-​​Tech Fähre für die Mosel ab heute in Bau

WASSERBILLIG - Seit 1966 pendelt zwischen Wasserbillig und Oberbillig eine Autofähre. Deren Modernisierung wird heute konkret angegangen: in Stralsund.

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Die alte «Sankta Maria» (kleines Bild) hat bald ausgedient – und wird gegen eine hochmoderne Fähre ausgetauscht, die etwa den gleichen Platz bietet, aber etwas komfortabler gestaltet ist. (Bild: Editpress/Grafik:Schiffstechnik Buchloh)

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Heute ist «Kiellegung»: Die Stralsunder Schwesterunternehmen Formstaal und Ostseestaal bauen ab jetzt eine neuartige und vollelektrische Autofähre, die bald die «Sankta Maria» ablösen soll, die seit 1966 Wasserbillig und Oberbillig grenzübergreifend verbindet. Auftraggeber ist die Mosel-Gemeinde Oberbillig (Kreis Trier-Saarburg). Das Schiff wird nach Unternehmensangaben ausschließlich mit Solar- und Batteriestrom betrieben und kann pro Fahrt 45 Passagiere und sechs Fahrzeuge mitnehmen.

1,5 Millionen Euro Kosten

Im Herbst 2017 soll die neue Moselfähre zwischen Oberbillig im Kreis Trier-Saarburg und Wasserbillig in Luxemburg an den Start gehen. Das Projekt mit Kosten in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro werde zu mehr als 40 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) gefördert, hat das luxemburgische Ministerium für Infrastruktur der DPA mitgeteilt.

Ein Neubau sei notwendig geworden, weil bei der rund 50 Jahre alten Fähre «Sankta Maria» hohe Unterhaltungskosten anfielen. Die beiden gegenüberliegenden Gemeinden Oberbillig und Wasserbillig/Mertert teilen sich Kosten und Ertrag des Fährbetriebs. Im Durchschnitt befördert die Fähre laut Ministerium im Jahr rund 143.000 Personen, 65.800 Autos, 1600 Motorräder und knapp 20.000 Fahrräder.

Großes Projekt für kleinen Ort

Wie der Trierische Volksfreund berichtete, muss die Gemeinde Oberbillig rund 830.000 Euro finanzieren. Die Erneuerung einiger Dorfstraßen und damit auch die Teilnahme am Wettbewerb «Unser Dorf hat Zukunft» seien darum fraglich.

Die Stralsunder Schiffsbauer haben Erfahrungen im Bau von Elektro-Solar-Schiffen. 2013 baute Formstaal vier Solar-Ausflugsschiffe, die inzwischen für die Weiße Flotte auf den Gewässern Berlins unterwegs sind. Zwei weitere Projekte, ein Seminarschiff und ein Fahrgastschiff, sind derzeit im Bau.

(L’essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mim Schmidt am 03.04.2017 17:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wisou steht net winstens hei am Artikel (dem Volksfreund verdenken mer daat elo emol net) dass d'Merter Gemeen 50% vun de Käschten matdréit?

  • Sidi bel Abbes am 03.04.2017 17:04 Report Diesen Beitrag melden

    Wéivill kascht dann eng Iwerfaart pro Kategorie op der Musel?? De Präis vun der Fähr zu Nierstein iwert de Rhein ass bei 2,50€ ... fir en Auto. An dén ass weesentlech méi bréd wéi eis Miselchen, oder??

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mim Schmidt am 03.04.2017 17:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wisou steht net winstens hei am Artikel (dem Volksfreund verdenken mer daat elo emol net) dass d'Merter Gemeen 50% vun de Käschten matdréit?

  • Sidi bel Abbes am 03.04.2017 17:04 Report Diesen Beitrag melden

    Wéivill kascht dann eng Iwerfaart pro Kategorie op der Musel?? De Präis vun der Fähr zu Nierstein iwert de Rhein ass bei 2,50€ ... fir en Auto. An dén ass weesentlech méi bréd wéi eis Miselchen, oder??

    • boien am 04.04.2017 05:22 Report Diesen Beitrag melden

      du verstees neischt ABBES,déi fähr ass geduecht fir d,brecken déi an d'rei gemeet si gin ze kontrolleeieren

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