Die «Sozialwahlen sind die wichtigsten Wahlen in der luxemburgischen Demokratie», erklärt André Roeltgen, der Präsident der Gewerkschaft OGBL, und läutete damit die Kampagne für die im März stattfindenden Sozialwahlen ein. Er erinnerte an die Bedeutung der Arbeitnehmerkammer (CSL) bei der Begutachtung von parlamentarischen Gesetzesentwürfen. Die CSL werde von «mehr als 500.000 potenziellen Wählern gewählt, darunter Arbeitnehmern, Grenzgängern und Rentnern. Das sind doppelt so viele wie bei den Parlamentswahlen».
Der OGBL will bei diesen Wahlen eine absolute Mehrheit erreichen und verwies auf eine «gute Bilanz seit Beginn der Legislaturperiode 2013», so André Roeltgen. Er nannte unter anderem die Aufrechterhaltung des Rentenniveaus und des Lohnindexsystems, eine bessere Arbeitsorganisation und die Erhöhung des Mindestlohns, die durch den Druck der Gewerkschaften erreicht wurde. Hauptziel ist es nun, auf eine weitere Erhöhung des Mindestlohns, die Verallgemeinerung von Tarifverträgen und die Sicherung beruflicher Karrieren zu drängen sowie den Weg für ein nachhaltiges Gesellschaftsmodell zu ebnen.
Die Digitalisierung sei eine «große Herausforderung für die luxemburgische Wirtschaft, mit Chancen, aber auch Risiken», so André Roeltgen. Er erklärte, dass das Land angesichts der bevorstehenden unvermeidlichen Veränderungen «eine starke Gewerkschaft braucht, um Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen zu erhalten». «Die Digitalisierung erfordert auch eine kontinuierliche Weiterbildung.»
(Joseph Gaulier/L'essentiel)
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Och wann Leit net emmer zefride sin mat der Arbecht vu der enger oder annerer Gewerkschaft, ouni sie géing ed eis haut alleguer net esou gut goen hei zu Luxusburg! Mir hun trotz enger gewessener Armut hei am Land, mat déi höchste Sozial Ofsecherung ob der Welt..an dat och well mir Gewerkschaften hun.
Und ich scheisse darauf Die haben im Bauabkommen nur scheisse verhandelt ich werde nie mehr irgend eine Gewerkschaft wählen die sind nicht besser als unser Politiker. ROSA Brille auf
Und ich wähle OGBL
und ich wähle die anderen