Luftverschmutzung

24. Januar 2017 15:20; Akt: 24.01.2017 15:31 Print

Regierung löst Feinstaub-​​Alarm für Luxemburg aus

LUXEMBURG - An drei Messstellen in Luxemburg wurden erhöhte Feinstaub-Werte registriert. Die Regierung appelliert an die Bürger, das Auto stehen zu lassen.

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Ursache für den Feinstaub-Alarm sind unter anderem Abgase aus Dieselfahrzeugen. (Bild: DPA/Franziska Kraufmann)

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Wie andere europäische Länder kämpft auch Luxemburg aktuell mit der Winter-Luftverschmutzung. Die Regierung läutete am Dienstagnachmittag die Alarmglocken: An drei Messstellen im Land wurden erhöhte Feinstaub-Werte gemessen, und zwar in der Hauptstadt auf der Place Winston Churchill (56 µg pro Kubikmeter), in Luxemburg-Bonneweg (55) und in Esch/Alzette (63).

Die aktuelle Inversionswetterlage verhindert den raschen Abtransport von Luftschadstoffen aus tiefen Lagen, schreibt die Regierung. Nach Angaben der Umweltverwaltung wird die Feinstaub-Situation auch in den kommenden Tagen angespannt bleiben. Zwischen Mittwoch und Donnerstag ist erneut mit schlechterer Luftqualität zu rechnen. «Weitere Überschreitungen der Alarmschwellen werden erwartet», heißt es in einem Communiqué.

Auto besser stehen lassen

Die Luxemburger Regierung empfiehlt, angesichts der Feinstaub-Situation vermehrt auf öffentliche Transportmittel oder Fahrgemeinschaften statt auf das Auto zurückzugreifen. Auch auf Kaminfeuer sollte verzichtet werden. Erinnert wurde auch an das Verbot, Müll im Freien zu verbrennen, da dies zur Bildung von Feinstaubpartikeln beitragen kann. Personen mit gesundheitlichen Problemen sollten sich möglichst wenig im Freien aufhalten.

Feinstaub und Stickoxide stammen unter anderem aus dem Straßenverkehr, vor allem aus Dieselfahrzeugen. Die Europäische Umweltagentur hatte im November geschätzt, dass jedes Jahr 467.000 Menschen wegen der Luftverschmutzung vorzeitig sterben. Feinstaubpartikel können Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma und Lungenkrebs verursachen oder verschlimmern.

(jt/dpa/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marco Him am 24.01.2017 15:41 Report Diesen Beitrag melden

    Alles schien a gudd , mee wei soll een hei am Land mam effentlechen Transport enzwueg hi kommen ouni de ganzen Daag ennerwee ze sin .

  • Fernand am 25.01.2017 04:03 Report Diesen Beitrag melden

    virun Johren hun se eis Dieselen schmackhafft gemach, elo ginn mir gestängescht dovir

  • Schnuckely am 24.01.2017 15:28 Report Diesen Beitrag melden

    Ech hun zu menger Frëndinn gesot, loss en stoen ! Hat huet nee gesot. Elo hun mir den Misère.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Emilie am 26.01.2017 12:29 Report Diesen Beitrag melden

    D'Regierung soll kucken, dat den öffentlechen Transport endlech fonctionnéiert. Wéi wier ët z.B. Mat Sammeltaxien, déi méi Flexibilitéit brenge kënten, wi Bussen, di all an den Zentrum fueren?

  • kiano am 25.01.2017 13:58 Report Diesen Beitrag melden

    maja, da sollen se zu esch an an der staadt d' autoe stoe lossen

  • NC96 am 25.01.2017 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    Ech sinn nach ni a mengem Liewen mat engem Diesel gefuer! Déi sténken, maache Kaméidi a maache nëmme Knascht! Leider sinn 20% Prozent Benziner déi hei ugemëllt sinn.

    • MB200 am 25.01.2017 10:45 Report Diesen Beitrag melden

      Ausser VW. Dei bauen Clean Diesel !

    einklappen einklappen
  • Den Feinen am 25.01.2017 07:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nemmen nach 4 Deeg schaffen amplatz 5 ;-)

  • Marcel Joseph am 25.01.2017 06:07 Report Diesen Beitrag melden

    Data do ass erem gerad esou en bellegt Täuschungsmanöver wei den Klimawandel.Komescherweis am Wanter.... an komischerweis konstatieren d Franzosen och genau daatselwecht....an an Daitschland ass komischerweis naischt..... d'Intentionen vunn deem ganzen Spillchen sinn jo wuel kloer...