Mudam

11. April 2018 06:57; Akt: 11.04.2018 07:04 Print

Besucher bedauern Abbau der Delvoye-​​Kapelle

LUXEMBURG – Das charakteristische Werk «La Chapelle» des in Belgien geborenen Künstlers Wim Delvoye wird für Besucher bald nicht mehr zu sehen sein.

storybild

Die heidnischen Glasfenster von «La Chapelle» werden bald demontiert.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die von dem belgischen Künstler Wim Delvoye zur Eröffnung des Mudam (Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean) im Jahr 2006 fertig gestellte Arbeit «La Chapelle» ist eine Ikone. Nun soll das Werk aus dem Museum am Kirchberg weichen. Diese Ankündigung wird unter Besuchern kontrovers diskutiert.

Jörg, selbst bildender Künstler, kennt die Arbeit von Wim Delvoye gut. Ihm zufolge kann die Kapelle gerne an einem anderen Ort gezeigt werden, «aber ich verstehe, dass die Menschen daran hängen. Sie war schließlich von Anfang an Teil des Museums». Margaret, eine in Luxemburg lebende Engländerin, die das Museum bereits seit 13 Jahren regelmäßig besucht, stimmt zu: «Jedes Mal, wenn ich die Kapelle besuche, bin ich erstaunt und bewundere die kleinen Details. Dennoch ist es gut, dass man sie anderswo sehen kann und andere Kunstinteressierte sie betrachten und genießen können.»

«La Chapelle», die seit 2006 kontinuierlich zu sehen war, wird einem Raum für Bildungsaktivitäten weichen. Stattdessen wird das Meisterwerk in der Sammlung aufbewahrt und «auch in Zukunft für andere Ausstellungen zur Verfügung stehen», sagt Pressesprecherin Julie Jephos.

(Émilie Étienne/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Buhdam am 11.04.2018 07:12 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist schon nicht viel zu sehen jetzt nimmt man auch noch etwas weg was wenigstens mal das Museum aufgefüllt hat. Vielleicht sollte man einfach nur Café und "Raum für Bildungsaktivitäten" (was immer das mit Kunst zu tun hat...) daraus machen!

  • Muuuuuuuuuuuuh... am 12.04.2018 09:20 Report Diesen Beitrag melden

    Gëtt d'Land elo schon op eng ChreschtlechSozialVollekspartei virbereet?!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Muuuuuuuuuuuuh... am 12.04.2018 09:20 Report Diesen Beitrag melden

    Gëtt d'Land elo schon op eng ChreschtlechSozialVollekspartei virbereet?!

  • Buhdam am 11.04.2018 07:12 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist schon nicht viel zu sehen jetzt nimmt man auch noch etwas weg was wenigstens mal das Museum aufgefüllt hat. Vielleicht sollte man einfach nur Café und "Raum für Bildungsaktivitäten" (was immer das mit Kunst zu tun hat...) daraus machen!