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Dachschaden, oder was?
29. Mai 2018 16:21; Akt: 30.05.2018 09:35 Print
Wenn Sie zu den 40.000 belgischen Pendler gehören, die täglich mit ihrem Fahrzeug die A6 in Richtung Luxemburg benutzen, haben Sie es ganz bestimmt nicht übersehen können. Seit dem gestrigen Montag ist das riesige Dach am Grenzübergang Sterpenich verschwunden. Kurz nach den Windkraftanlagen am Ende der E411/E25 ist nun eine große Lücke im belgisch-luxemburgischen Himmel.
Das riesige Dach, das die Gebäude auf beiden Seiten der Autobahn verband, wurde von der Firma Di Matteo abgerissen. «Wir haben am späten Freitagabend mit dem Abbau angefangen. Ein Teil der Autobahn wurde gesperrt, um einen riesigen Kran aufzustellen, mit dem wir die 59 Tonnen schwere Struktur abgehoben haben», erklärte Julien Di Matteo, der uns einige Bilder dieser massiven Operation zur Verfügung stellte.
Noch ein Unternehmen vor Ort
Laut Mitteilung der beiden Angestellten der Firma Arthur Welter – das einzige Unternehmen, das im Autobahn-Niemandsland an der belgisch-luxemburgischen Grenze noch vertreten ist – hätten die Abbauarbeiten normalerweise einen Monat früher stattfinden sollen, aber es gab offensichtlich ein Problem mit der Kranvermietung. «Es war höchste Zeit für die Bauarbeiten, denn inzwischen war das marode Dach höchst gefährlich.» Im vergangenem Winter fielen zahlreiche Teile herab – eine akute Gefahr für die vielen Fahrzeuge, die täglich die Grenze passieren.
Erbaut wurden die heutigen Grenzübergangsgebäude in Sterpenich im Jahr 1981. Der belgische Zoll verließ das Gebiet 2014, eine weitere Transport- und Zollgesellschaft zog im Februar 2017 aus. «Erste Beobachtungen: ohne das große Dach haben wir jetzt mehr Licht und der Lärm ist dadurch deutlicher reduziert», betonen die beiden Mitarbeiter der Firma Arthur Welter. «Für uns ist es so viel angenehmer.»
(FL/L'essentiel)
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