In Luxemburg

13. März 2018 07:00; Akt: 13.03.2018 07:09 Print

Schlachthöfe stehen unter ständiger Kontrolle

LUXEMBURG – Luxemburgs Schlachthöfe müssen sich regelmäßigen Kontrollen unterziehen. Drei Tierärzte sind dafür im Einsatz.

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In Luxemburg sei man «nie auf besondere Probleme gestoßen», heißt es seitens des Veterinärinspektors.

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Der Fleischskandal in der belgischen Provinz Luxemburg wirft nun auch in Luxemburg Fragen auf. «Wir stehen in Kontakt mit unseren belgischen Kollegen, aber es ist schwierig, eine Stellungnahme zum Fall Bastogne abzugeben. Uns liegen nämlich nicht alle Daten vor. Hier in Luxemburg pflegen wir den engen Kontakt zu den Betreibern. Die Versuchung zum Betrug ist hier viel geringer», sagt Jean Brasseur, Veterinärinspektor der Veterinärverwaltung.

Die beiden Schlachthöfe Ettelbruck und Cobolux in Wecker werden regelmäßig überwacht. «Drei Tierärzte sind ständig vor Ort.» Werden die Hygienemaßnahmen nicht vollständig eingehalten, wird ein Schlachtkörper gegebenenfalls entfernt. Zudem werden alle Stadien der Schlachtung in stetiger Begleitung privater Tierärzte kontrolliert.

Zusätzlich zu diesen regelmäßigen Kontrollen besuchen weitere staatliche Tierärzte ein- bis zweimal im Jahr den Schlachtereibetrieb. «Dort werden dann sowohl die Dokumente des Unternehmens als auch die Herkunft des Fleisches noch einmal genau überprüft», erklärt Brasseur weiter. «Rückblickend sind wir in diesen Betrieben allerdings nie auf besondere Probleme gestoßen», so der Veterinärinspektor.

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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