Grenzgänger

31. August 2017 07:00; Akt: 31.08.2017 07:22 Print

Luxemburg soll für Frankreichs Mobilität zahlen

LUXEMBURG - Xavier Bettel hat Post vom Präsidenten der Region «Grand Est» bekommen. Darin bittet dieser um finanzielle Unterstützung für verschiedene Mobilitätsprojekte .

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An der französischen Grenze soll mehr Geld in Bus und Bahn investiert werden - mit Luxemburger Hilfe.

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Ende Juli wurde Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel ein Schreiben vom Präsidenten der französischen Region «Grand Est» übermittelt. Darin bat Philippe Richert um die finanzielle Unterstützung des Großherzogtum für die Durchführung einer Reihe von Projekten. Diese sollen nämlich zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Mobilität beitragen.

Die Region «Grand Est» plant, kurzfristig 93 Millionen Euro in zwölf gebrauchte, zweistöckigen TER-Züge, mit dem Steuerungssystem ERTMS (European rail traffic management system) auszugeben. Zudem sollen die Bahnsteige in Ückingen, Großhettingen und Hagendingen vergrößert und die Kapazität des Wartungszentrums erhöht werden.

Geld in Bus und Bahn

Die Region «Grand Est» hofft vor allem auf eine finanzielle Unterstützung Luxemburgs für die zweite Hälfte der Investitionen. Die Kosten dieser Projekte werden auf 180 Millionen Euro geschätzt. Diese sollen dazu beitragen, bessere Parkmöglichkeiten an den Bahnhöfen von Thionville, Uckingen, Großhettingen und Macheren zu gewährleisten. Geld soll auch in den Mitfahrerparkplatz in Metzingen fließen.

Xavier Bettel machte zu den Forderungen bislang keine weitere Angaben. Die Regierung würde die Frage analysieren. Roland Balcerzak, Bürgermeister von Großhettingen, hofft auf einen Zuschuss aus dem Nachbarland. «Ich kenne die Probleme der Grenzgänger sehr gut. Familienmitglieder von mir sind besorgt. Die Großregion hat sich meist auf Großprojekte konzentriert. Ich denke, die Luxemburger Behörden werden auch ein Interesse daran haben, das hohe Verkehrsaufkommen auf der A31 zu reduzieren und in Bus sowie Bahn zu investieren.»

(Patrick Théry/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Yves am 31.08.2017 08:09 Report Diesen Beitrag melden

    Im Gegenzug verpflichtet sich die französische Regierung sich finanziell an dem Neubau des Bahnhofs Ettelbrück und an vielen noch nicht vorhandenen oder zu kleinen P&Ride Parkplätzen an luxemburger Bahnhöfen zu beteiligen. An der neuen Schrägseilbahn dürfen sie gerne die Hälfte der Kosten übernehmen.

  • mkju58 am 31.08.2017 08:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und wer schaltet Cattenom ab?

    einklappen einklappen
  • La Une am 31.08.2017 14:47 Report Diesen Beitrag melden

    Comme tous les pays du tiers monde le Luxembourg va aussi aider financiellement la France c'est tout a fait normal.

Die neusten Leser-Kommentare

  • THILL Dan am 01.09.2017 17:24 Report Diesen Beitrag melden

    Wir leisten schon vieles für unsere Nachbarn indem wir für tausende Gehälter zahlen können. Was wäre wenn wir keinen Arbeitsplatz hätten für unseren Nachbarn, wer müsste dann zahlen? Die Steuerfrage ist genau so ein Unfug. Das Geld was unsere Nachbarn bei uns verdienen gibt er ja auch größten Teils wieder beim Nachbar aus. Sollten wir nicht um Unterstützung fragen für unsere Infrastruktur Verbesserungen ;-)

  • Querbalken am 01.09.2017 08:53 Report Diesen Beitrag melden

    Si Macron n'arrive plus à gérer toutes les régions de la France et tous les français, le Luxembourg pourra s'agrandir avec la lorraine pour rétrécir un peu la France et ainsi aider à sa gérance ... Le Luxembourg pourra aussi se réflecter sur sa forme frontalière géographique de pied et dire: 'Fouss hannebei!' ...

  • andaqui am 01.09.2017 00:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bla bla bla

  • Maxim am 31.08.2017 20:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zich fueren dach alleguer op neien Schinnen hei an Streck Luxembourg-Bettembourg get och nei gemeet dat och den Schnellzuch hei gud duerchkennt an hun dann ons Noperen och eppes dobeigeluecht? Gleewen dat net. Dann sollen se hiert Land froen fier mei Suen. Mier bezuelen schon vill ze vill an dat net nemmen Privat sondern och Staatlech gekuckt. Oder wien huet Busser organiseiert an bezuelt wou Ons Noperen gestreickt hun.

  • Tony am 31.08.2017 20:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vive la france, gidd an aert land schaffen, diet huelt eisen lait arbeschtsplaazen weg an mir mussen och na blechen fier datt se hei hinner kommen, bezuelen sie mir dann de bensin wann ech schaffen gin wann bei mir keen zuch fiert??