In Luxemburg

13. März 2018 08:00; Akt: 13.03.2018 12:15 Print

Gastgewerbe hat ein süß-​​saures Jahr hinter sich

LUXEMBURG – François Koepp vom Hotel- und Gaststättenverband Horesca zieht ein zwiegespaltenes Fazit über das Jahr 2017.

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François Koepp sieht viel Arbeit auf das Gastro-Gewerbe zukommen. (Bild: Editpress/Jgarroy)

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Licht und Schatten hielten sich im vergangenen Jahr bei den Luxemburger Gastronomen die Waage. «Wir hatten ein gemischtes Jahr. Unsere drei Sektoren haben auch einige Erfolge vorzuzeigen», sagt François Koepp, Generalsekretär vom Hotel- und Gaststättenverband Horesca.

Im Hotelsektor stieg der durchschnittliche Nächtigungspreis von 107 auf 117 Euro. «Dieser Anstieg war unvermeidlich, da unsere Ausgaben höher geworden sind. Außerdem hatten wir 300 Zimmer weniger auf dem Markt, was mit der Schließung des Alfa Hotels zu tun hat. Viele Gäste mussten umgebucht werden, was wiederum zu höheren Preisen führte.»

Lohnkosten steigen

Bei den Restaurants haben die Betriebe mehr Umsatz erzielt, dennoch ist der Gewinn zurückgegangen. Dieser Trend ist schon seit 2007 im Gange. «Die Lohnkosten sind von 31 auf 38,9 Prozent gestiegen. Das hat natürlich Auswirkungen auf den Gewinn», so Koepp.

Auch bei den Bars gab es schon bessere Zeiten. Der Gewinn ging um 3,1 Prozent zurück. «Das Anti-Raucher-Gesetz hat hier verheerende Folgen. Und auch die Mehrwertsteuererhöhung für alkoholische Getränke wirkt sich negativ aus», erklärt Koepp.

Nicht geändert hat sich dagegen an einem an einem grundsätzlichen Problem. Es gibt zu wenig qualifiziertes Personal. «Wir müssen die Grundausbildung überdenken. Viele junge Menschen, die in Betriebe gehen, sind noch nicht gut genug ausgebildet», sagt Koepp. Er glaubt, dass einige Berufe nicht attraktiv genug sind. «Wir werden eine Kampagne starten, um das zu ändern.»

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • loshein am 13.03.2018 19:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    3,1% weniger. ‚Verheerende Folgen‘ Ech mengen déi hunn se net méi all. Kuckt emol är Präisser an den aarmséilegen Zerviss ier der dem Fëmmverbuet d‘Schold gitt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • loshein am 13.03.2018 19:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    3,1% weniger. ‚Verheerende Folgen‘ Ech mengen déi hunn se net méi all. Kuckt emol är Präisser an den aarmséilegen Zerviss ier der dem Fëmmverbuet d‘Schold gitt.