Luxemburger Institut ILR

11. Mai 2017 13:37; Akt: 11.05.2017 13:37 Print

Mehr Arbeit durch das Ende von Roaming?

LUXEMBURG - Das Luxemburgische Regulierungsinstitut (ILR) präsentierte am Donnerstag seinen Jahresbericht. Durch eine neue Homepage konnte effizienter gearbeitet werden.

storybild

Mit dem Ende des Roaming kommt viel Arbeit auf das ILR zu. (Bild: AFP)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Eine explodierende Telefonrechnung nach dem Stream eines Films auf dem Smartphone oder ein schlechtes SMS-Paket. Das Luxemburgische Regulierungsinstitut (ILR) wird regelmäßig mit solchen Fällen konfrontiert. «2016 haben wir 80 Anfragen behandelt, 76 davon hatten mit der elektronischen Kommunikation zu tun. Drei hatten mit Erdgas und eine mit der Post zu tun», erklärt Sophie Steichen, Rechtsberaterin des Vermittlungsdienstes, bei der Vorstellung des Jahresberichts 2016.

Probleme mit Abrechnungen, nicht funktionierenden Anwendungen oder Schwierigkeiten bei der Installation. Damit beschäftigt sich das ILR. «Wenn der Antrag angenommen wird, schreiten wir so schnell wie möglich ein», sagt Steichen. «Die Voraussetzung für unser Eingreifen? Der Verbraucher muss zunächst an den Betreiber schreiben. Innerhalb von zwei Wochen können wir dann etwas machen. Man kann uns auf luxemburgisch, französisch und deutsch anschreiben.»

Augenmerk auf den Juni

Im Vergleich zum Vorjahr musste das ILR weniger intervenieren. «100 Fälle stehen 80 gegenüber» sagt Direktor Luc Tapella. Verändert hat sich in dieser Zeit auch die Homepage des Instituts. «Wir können jetzt einfacher mit Verbraucher und Betreiber sprechen. Es ist effizienter geworden», lobt Tapella.

2017 wartet noch ein besonderes Ereignis auf das ILR, welches viel Arbeit verspricht. Das Ende des Roamings steht am 15. Juni an. Da wird es sicherlich viele Anfrage geben, glauben die Verantwortlichen: «Bei solchen Veränderungen sind die Verbraucher meist etwas verunsichert.»

(Frédéric Lambert/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.