Sicherheit in Luxemburg

30. November 2017 13:03; Akt: 01.12.2017 07:24 Print

Das Ein­mal­eins gegen Cyberattacken

LUXEMBURG – Das Cybersecurity Competence Center (C3) hat für zwei Monate den «Raum 42» bezogen. Dort üben Unternehmen, wie sie sich gegen Cyberattacken schützen.

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Der «Raum 42» bereitet Mitarbeiter auf mögliche Cyberattacken vor.

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Wie lange können Sie sich gegen Cyberangriffe wehren? Diesen realistischen Test bietet das Cybersecurity Competence Center (C3) derzeit an. Unternehmen können ihre Mitarbeiter im extra eingerichteten «Raum 42» schulen lassen. Dort gibt es drei Stunden lang verschiedene virtuelle Attacken mit Erklärungen, Simulationen und Nachbesprechungen.

Das C3 bietet dieses Seminar für zwei Monate an. Es kostet die Firmen 1500 Euro und kann von fünf bis acht Mitarbeitern absolviert werden. Es soll dem Personal zeigen, wie sie Angriffe aus den Tiefen des Internets erkennen und sich davor schützen können. «Eine Cyberattacke kann viel zerstören und die Opfer eine Stange Geld kosten», sagt Jérôme Jacob, Leiter der Seminare des C3.

Cyberattacken werden nicht öffentlich

Jacob erzählt, dass in Luxemburg viele Unternehmen Opfer solcher Attacken sind. «Aber so etwas wird nicht nach außen kommuniziert, da es natürlich dem Image und der Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens schadet», sagt er. C3 bringt den Mitarbeitern das Einmaleins gegen Cyberattacken bei, damit sie im Falle eines Angriffs adäquat reagieren können.

Im «Raum 42» herrscht eine schwer greifbare Stimmung. Trotz der Frustration, von allen Seiten angegriffen worden zu sein, zeigt sich kein Gefühl des Versagens. «Es gibt keine Verlierer», sagt Jacob, «wir sind hier, um die Teilnehmer aus ihren Fehlern lernen zu lassen. Je besser sie geübt sind, desto eher können sie sich bei einem richtigen Angriff wehren.»

(Frédéric Lambert/L'essentiel)

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