In Luxemburg

16. Oktober 2017 10:41; Akt: 16.10.2017 18:00 Print

Preisexplosion bei Luxemburger Immobilien

LUXEMBURG – Schlechte Nachrichten für zukünftige Besitzer: Im zweiten Quartal 2017 stiegen die Wohnungspreise im Vergleich zum Vorjahr stark an.

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Die Preise auf dem Immobilienmarkt gehen derzeit durch die Decke. (Bild: Editpress)

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Nach den vom «Observatoire de l' Habitat» veröffentlichten Daten sind die Verkaufspreise von Wohnungen deutlich gestiegen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen Neubau oder eine Bestandswohnung handelt. Für letztere fallen derzeit durchschnittlich 5080 Euro pro Quadratmeter an. Das entspricht einer Preissteigerung von 9,6 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2016. Bei den im Bau befindlichen Wohnungen liegen die durchschnittlichen Kosten bei 6443 Euro pro Quadratmeter. Hier liegt die Teuerungsrate bei satten zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

So ist es nicht verwunderlich, dass die teuerste Gemeinde für Bestandswohnungen Luxemburg-Stadt mit einem Quadratmeterpreis von 6928 Euro bleibt, während Strassen für im Bau befindliche Wohnungen im Spitzensegment 9550 Euro pro Quadratmeter erreicht. Dafür ist Wiltz verhältnismäßig günstig. Maximal 4173 Euro kostet hier der Quadratmeter.

Bauherren müssen besonders tief in die Tasche greifen

Errechnet man aus diesen Werten den durchschnittlichen Preis für eine Wohnung im Großherzogtum bewegt man sich in Größenordnungen zwischen 326.000 Euro für eine Studiowohnung und 681.000 Euro für eine Wohnung mit vier oder mehr Zimmern.

Auch für Häuslebauer ist der Traum vom Eigenheim um durchschnittlich zehn Prozent teurer geworden. Derzeit kostet ein Haus im Durchschnitt 816.000 Euro. Die Preissteigerung ist hier vor allem bei Häusern mit fünf oder mehr Zimmern zu spüren. Hier legten die Preise um sage und schreibe 17,1 Prozent zu.

Den Aufwärtstrend der Immobilienpreise bekamen auch die Mieter zu spüren. Für ein Haus fallen derzeit etwa 2790 Euro Monatsmiete an, für eine Wohnung etwa 1470 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Steigerung um 2,6 bzw. 2,9 Prozent.

(MC/L’essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Moni am 16.10.2017 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    Wei ech 20-25 Joer aal war, war ech am richtegen Alter mais hat net den passenden Salaire fir mir eppes ze kaafen, haut sin ech ze aal an misst mech 20 Joer ofrackeren fir alles schnell ofbezuelt ze hun, well een mei langen Prêt net mei dran as. daat gesin ech awer net an, fir 20 Joer op alles ze verzichten an der Bank all Mount 3000€ oder mei mussen ze bezuelen and wann ech dann faerdeg sin, sin ech ze aal fir alles nozehuelen waat ech an denen leschten 20 Joer verpasst hun.

  • Flepp Bauer am 16.10.2017 16:46 Report Diesen Beitrag melden

    Mer00492678953788ci, Här Juncker! Ech verkaafen elo noch e Bongert un en Promoteur. Grtt erim en neie Maserati!

  • marc am 16.10.2017 11:51 Report Diesen Beitrag melden

    an dann gëtt gesoot d'regierung géif do eppes maan!!! wahlen stinn virunder diir,mol kucken wat do gemeed gëtt ,soss geet bëttel a co. stempelen ,well mir wëllen dei dann nik méi.jongt blugt muss dohinner wei an éisterräich.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • john am 17.10.2017 06:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Riesen Sauerei.

  • Flepp Bauer am 16.10.2017 16:46 Report Diesen Beitrag melden

    Mer00492678953788ci, Här Juncker! Ech verkaafen elo noch e Bongert un en Promoteur. Grtt erim en neie Maserati!

  • Niemand am 16.10.2017 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    Egal welche Partei die Leute wählen, die Geschichte ist fast immer die gleiche. Das moderne Luxemburg von heute, ist nur für die super Reichen, die sich fast alles leisten können. Die ärmeren Leute müssen endweder in alte verlassene Scheunen schlafen oder in einem kleinen Studio leben.

  • net ze glewen am 16.10.2017 14:32 Report Diesen Beitrag melden

    Virwat recht dir Iech lo op? SELWER schold! Der hudd dach vir d'DP, LSAP (Pseudosozien infiltreiert vun dën Bonzenlobbyisten) an demols CSV (déi Haaptverantwortlëch, well sie den Sten demols zum rullen bruecht huet) gewielt, et muss en keen Einstein sin vir ze wëssen vir wen déi Parteien Politik machen... srsly... Awer ganz bëstemmt nët vir dën einfachen Mann

    • elmel am 16.10.2017 15:28 Report Diesen Beitrag melden

      wat d' Immobiliepräisser ugeet, dofir kann elo d' Regierung awer net onbedéngt. Et kann een net a 4 Joer och alles nohuelen wat 30 Joer laang verpennt gouf (soziale Wunnengsbau). Mee op där anerer Säit sinn et d'Spillregele vum Marché, d.h. Offer an Demande. An déi Demande ass méi héich wéi d'Offer. Logesch dass do d'Präisser an d'Lut ginn. Am Duerchschnett leet d'Populatioun hei am Land pro Joer ëm 15.000 Persounen zou. Déi schlofen net an enger Roulotte um Camping

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  • Moni am 16.10.2017 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    Wei ech 20-25 Joer aal war, war ech am richtegen Alter mais hat net den passenden Salaire fir mir eppes ze kaafen, haut sin ech ze aal an misst mech 20 Joer ofrackeren fir alles schnell ofbezuelt ze hun, well een mei langen Prêt net mei dran as. daat gesin ech awer net an, fir 20 Joer op alles ze verzichten an der Bank all Mount 3000€ oder mei mussen ze bezuelen and wann ech dann faerdeg sin, sin ech ze aal fir alles nozehuelen waat ech an denen leschten 20 Joer verpasst hun.