In Luxemburg

16. April 2018 06:59; Akt: 16.04.2018 07:03 Print

Neue Regeln für Radler sind kein Muss für Gemeinde

LUXEMBURG – Am ersten Mai treten etliche neue Bestimmungen für Fahrradfahrer in Kraft. Die Kommunen können auf das Regelwerk zurückgreifen, müssen es aber nicht.

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Bald schon gelten für Radfahrer neue Regeln . (Bild: Editpress)

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Die neuen Bestimmungen des Code de la Route für Radfahrer gelten ab dem 1. Mai. Die Regierung führt allerlei Neuerungen wie orangefarben blinkende Ampeln an Kreuzungen, durchgehende Bürgersteige und Radwege (begrenzt auf 30 Stundenkilometer mit Vorrang für Radfahrer) ein. Die Kommunen können «bei Bedarf auf die Infrastruktur zurückgreifen. Es gibt also keine Verpflichtung, sondern nur Möglichkeiten», sagt Dany Frank, Sprecherin im Ministerium für Infrastruktur.

Dasselbe gelte laut Ponts et Chaussées für Nationalstraßen. «Es gibt aber noch kein Pilotprojekt», teilt die Behörde mit. In der Hauptstadt sollen bei Regeln zu Sackgassen einige Anpassungen vorgenommen werden «wo sie angebracht sind», teilt der Service de la Ville mit. Für die anderen Maßnahmen werde eine Analyse im Hinblick auf eine mögliche Umsetzung durchgeführt. Ein «Pilotprojekt» sei in Zusammenarbeit mit der Polizei vorgesehen.

Spezielle Fahrradwege wurden bereits in den letzten Jahren entwickelt. Man wolle sich ein Beispiel an Bertringen und Düdelingen nehmen, wo man beispielsweise bereits entgegen der Fahrtrichtung in Einbahnstraßen im Quartier Brill fahren darf.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lars Penning am 16.04.2018 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    Waat eeb Blödsinn Do scheint een eppes heint d'Automobilisten ze hun

  • Gérard am 16.04.2018 18:36 Report Diesen Beitrag melden

    Läscht Woch zu Réiden .... ECH bleiwen bei engem Fousgängersträifen stoen, fir eben e Foussgäger riwwer ze loosen. Hannert mir e Velo.... Dee fiert einfach duerch.. de Foussgänger muss um Zebra stoen bleiwen...

  • Patrick W. am 16.04.2018 13:36 Report Diesen Beitrag melden

    RENNRAD-Cyclisten die euf öffentlichen Radwegen, Bürgersteigen oder Strassen unterwegs sind, brauchen laut luxemburgischem Gesetz auch keine Klingel. ( Fragt sich nur, wie sie bei vorhersehbarer Gefahr, wie Fussgänger, Objekte auf der Fahrbahn.... sich bemerkbar machen ?!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Gérard am 16.04.2018 18:36 Report Diesen Beitrag melden

    Läscht Woch zu Réiden .... ECH bleiwen bei engem Fousgängersträifen stoen, fir eben e Foussgäger riwwer ze loosen. Hannert mir e Velo.... Dee fiert einfach duerch.. de Foussgänger muss um Zebra stoen bleiwen...

  • Patrick W. am 16.04.2018 13:36 Report Diesen Beitrag melden

    RENNRAD-Cyclisten die euf öffentlichen Radwegen, Bürgersteigen oder Strassen unterwegs sind, brauchen laut luxemburgischem Gesetz auch keine Klingel. ( Fragt sich nur, wie sie bei vorhersehbarer Gefahr, wie Fussgänger, Objekte auf der Fahrbahn.... sich bemerkbar machen ?!

  • Sonneblum am 16.04.2018 12:11 Report Diesen Beitrag melden

    Noch eine neue Regelung die wie es scheint eingeführt wurde: Radfahrer dürfen bei dichtem Nebel ohne Licht bei Rot über eine Kreuzung fahren. Jedenfalls mal in Frisange (am Sonntag Morgen). Man müsste aber die Autofahrer davon in Bild setzen, damit diese bei Grün erstmal stoppen um zu sehen ob nicht doch noch einer aus dem Nebel auftaucht

  • Lars Penning am 16.04.2018 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    Waat eeb Blödsinn Do scheint een eppes heint d'Automobilisten ze hun

  • Saupreis am 16.04.2018 10:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie jetzt? Man macht Gesetze, aber die gelten nicht? Oder doch? Oder nur "irgendwie"? Wie soll ich jetzt als Autofahrer, der durch mehrere Gemeinden in Luxemburg fährt, wissen, in welcher Gemeinde gerade welche Regeln gelten?

    • Illuluminati am 17.04.2018 08:23 Report Diesen Beitrag melden

      Wie wärs mit TÜV und Steuer... dann teile ich auch gerne meine Strasse..

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