Vor Parlamentswahlen

28. Mai 2018 13:18; Akt: 28.05.2018 14:29 Print

OGBL stellt Forderungen an Parteien

LUXEMBURG – Angesichts der Parlamentswahlen im Oktober hat die Gewerkschaft OGBL ihre eigenen Forderungen gegenüber den Parteien des Landes vorgestellt.

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Die OGBL verteidigt weiterhin die Lohnindexierung.

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Die OGBL hat am Montag ihre Forderungen an Luxemburgs Regierungsparteien verkündet. Diese arbeiten zurzeit ihre Programme für die Parlamentswahlen am Sonntag, den 14. Oktober aus. «Es ist wichtig, die verbleibende Zeit zu nutzen, um die Wähler wach zu rütteln», erklärt André Roeltgen, Präsident der Gewerkschaft.

Dabei verteidigt die OGBL unter anderem die Lohnindexierung. «Wir fordern alle Parteien auf, sich zur Aufrechterhaltung des Index zu verpflichten. Es wäre inakzeptabel, das derzeitige System der Lohnanpassung an die Preisentwicklung abzuschaffen oder zu verwässern», so Roeltgen. Eine weitere Forderung der Gewerkschaft ist die Erhöhung des sozialen Mindestlohns um zehn Prozent. «Wir müssen in der Lage sein, durch eine Vollzeitbeschäftigung von 40 Stunden pro Woche in Luxemburg anständig zu leben – ohne notwendigerweise Sozialhilfe in Anspruch nehmen zu müssen.»

Über die jüngste Einigung zwischen der OGBL und der Regierung zeigt sich André Roeltgen erfreut. Darin wurde festgelegt, dass die Schwelle für die Kündigung des Arbeitsvertrages im Krankheitsfall auf 104 Wochen angehoben wird. «Jetzt gilt es, noch vor dem Ende der laufenden Legislaturperiode Gesetze zu erlassen», fügte er hinzu. Auch der Zugang zu Wohnraum steht im Mittelpunkt der Debatte. André Roeltgen bedauert einen preislich «anhaltenden Aufwärtstrend und ein völlig unzureichendes Angebot». Nur durch die Begrenzung der Grundstückspreise und die Beschränkung von Spekulationen durch Investmentfonds könnten Einzelpersonen Zugang zu einem eigenen Wohnraum erhalten, sagt der OGBL-Präsident.

(Pierre François/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marco am 28.05.2018 14:13 Report Diesen Beitrag melden

    Unsere Politiker drosseln so die Gehälter so wie der Patronat dieses schon von Jahren verlangt hatt , der Herr Juncker hat dieses Thema nie angefasst warum den er wusste wo es hin steuern könnte . Die DP hatte davor keine Reuhe um den Armen mit kleinen Gehälter mehr zu entnehmen .Seit der neuen Indexierung hat die DP schon die Bürger belogen denn da hiess es jedes Jahr würde es minimum eine Indexierung geben was aber nicht so geschah !Die Staatsbeamten und Gemeindebeamten bekammen in den letzten 4 Jahren wo die DP am Ruder ist fast über 500 euro mehr in den Gehälter

Die neusten Leser-Kommentare

  • Marco am 28.05.2018 14:13 Report Diesen Beitrag melden

    Unsere Politiker drosseln so die Gehälter so wie der Patronat dieses schon von Jahren verlangt hatt , der Herr Juncker hat dieses Thema nie angefasst warum den er wusste wo es hin steuern könnte . Die DP hatte davor keine Reuhe um den Armen mit kleinen Gehälter mehr zu entnehmen .Seit der neuen Indexierung hat die DP schon die Bürger belogen denn da hiess es jedes Jahr würde es minimum eine Indexierung geben was aber nicht so geschah !Die Staatsbeamten und Gemeindebeamten bekammen in den letzten 4 Jahren wo die DP am Ruder ist fast über 500 euro mehr in den Gehälter