Belgischer Fleischskandal

13. März 2018 17:48; Akt: 13.03.2018 17:50 Print

Alle Produkte von Veviba sind «verdächtig»

LUXEMBURG - Jede Ware vom Schlachthaus Veviba muss als «verdächtig» und «betrügerisch» eingestuft werden, hieß es am Dienstag vom Landwirtschaftsministerium.

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Insbesondere Hackfleisch ist von dem Skandal betroffen. (Bild: DPA)

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Der Skandal um das Schlachthaus Veviba in Bastogne weiter sich immer weiter aus. Das luxemburgische Ministerium für für Landwirtschaft, Weinbau und Verbraucherschutz schlägt am Dienstag erneut Alarm. Nach einer Warnung der belgischen Behörden, müssen «alle Produkte, die von Veviba nach Luxemburg geliefert worden sind, als betrügerisch und verdächtig betrachtet werden.»

«Vorsorglich werden alle Produkte vom Markt genommen. Einschließlich der Ware, die mit solchen Produkten hergestellt wurden», heißt es in der Erklärung des Ministeriums. Demnach haben die meisten Supermärkte die betroffenen Erzeugnisse aus ihrem Sortiment entfernt. Delhaize Luxembourg, die Supermärkte Match und Smatch Luxembourg, Auchan, Cactus und Colruyt hatten bereits am Freitag alles aus den Regalen genommen.

In einer am Dienstag veröffentlichten parlamentarischen Antwort erinnerte Landwirtschaftsminister Fernand Etgen (DP) daran, dass vor allem von Hackfleisch und Ochsenschwänzen ein potenzielles Gesundheitsrisiko ausgehe. Laut offiziellen Angaben wurde das betroffene Hackfleisch nicht importiert, bei den Ochsenschwänzen kam eine «kleine Menge» ins Großherzogtum. Ein Risiko für die Bevölkerung bestehe nach derzeitigen Informationen aber nicht, so Etgen.

(L'essentiel)

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