Internationales Ranking

19. Februar 2018 17:26; Akt: 19.02.2018 17:59 Print

Die Geburt ist in Luxemburg ein Kinderspiel

LUXEMBURG – Ein Unicef-Bericht zeigt, dass das Großherzogtum zu den sichersten Ländern in Bezug auf Geburten zählt. Japan, Island und Singapur liegen noch weiter vorne.

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Wenn es jedem Land gelänge, die Sterblichkeitsrate bei Neugeborenen auf das Niveau Luxemburgs zu senken, könnten laut Unicef pro Jahr 16 Millionen Menschenleben gerettet werden. (Bild: Editpress/Isabella Finzi)

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Am Montag enthüllte die Unicef eine Weltrangliste der sichersten Länder in Bezug auf Geburten. Weltweit sterben jeden Tag rund 7000 Kinder noch am gleichen Tag, an dem sie zur Welt kommen. Die häufigsten Ursachen sind laut der Organisation «Zwischenfälle bei der Geburt» oder «Komplikationen bei Frühchen». Mit einem Durchschnitt von 1,5 Todesfällen pro 1000 Geburten liegt Luxemburg weltweit auf Platz acht und damit auf dem gleichen Niveau wie Norwegen, Südkorea und Weißrussland.

Diese Rangliste wird angeführt von Japan, dem einzigen Land der Welt mit weniger als einem Todesfall pro 1000 Geburten (0,9), gefolgt von Island (ein Todesfall pro 1000 Geburten) und Singapur (1,1). Mit 25,4 Todesfällen pro 1000 Geburten oder 24 Prozent aller Todesfälle von Neugeborenen weltweit, ist Indien das traurige Schlusslicht des Rankings. Auch in Nigeria und Äthiopien herrschen laut der Unicef schlechte Zustände.

Immer mehr Babys von Grenzgängern

Wenn es jedem Land gelänge, die Sterblichkeitsrate bei Neugeborenen auf das Niveau Luxemburgs zu senken, könnten pro Jahr «16 Millionen Menschenleben gerettet werden», so die Unicef, die eine internationale Petition zur Unterschrift eingereicht hat: Sie fordert eine erschwingliche und hochwertige Gesundheitsversorgung für alle Mütter und Babys. Das Anliegen wird auf der Weltgesundheitsversammlung vom 21. bis 26. Mai in Genf vorgestellt, an der auch die luxemburgische Gesundheitsministerin Lydia Mutsch teilnimmt.

Im Jahr 2016 erblickten 6050 Kinder in Luxemburg das Licht der Welt. In 12,5 Prozent der Fälle waren die Eltern Grenzgänger – Tendenz steigend. Auf jede Frau kommen im Großherzogtum durchschnittlich 1,5 Kinder. Das bedeutet Platz 16 unter den 28 EU-Mitgliedstaaten.

(NC/L'essentiel)

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