In Luxemburg

18. April 2019 11:41; Akt: 18.04.2019 12:09 Print

43 Tuberkulose-​​Fälle im Jahr 2018 erfasst

LUXEMBURG – Die Zahl der Infizierten variiert im Großherzogtum von Jahr zu Jahr. Die Krankheit tritt jedoch weniger häufig auf, als in anderen Ländern.

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Die Zahl der Tuberkulose-Fälle bliebt in Luxemburg gering. (Bild: AFP)

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Auf Anfrage des CSV-Abgeordneten Georges Mischo gab Gesundheitsminister Étienne Schneider (LSAP) Auskunft über die Verbreitung der Tuberkulose im Großherzogtum. Die Krankheit existiere hierzulande, teilte der Minister mit und ergänzte, dass «die Häufigkeit im Vergleich zu anderen Ländern jedoch als sehr gering angesehen werden kann». Die Zahl der Fälle variiere von Jahr zu Jahr leicht.

In den letzten neun Jahren lag die Zahl der erfassten Fälle zwischen 27 (2010) und 43 (2018). «Alle Fälle von Lungentuberkulose werden der Gesundheitsdirektion gemeldet», so Schneider.

Asylbewerber werden untersucht

In Luxemburg wird bei allen Personen, die mit Tuberkulosepatienten in Berührung kommen, ein systematisches Screening – durch Hauttest oder Bluttest – durchgeführt, um eine mögliche Kontamination festzustellen. Diese äußere sich oft als sogenannte latente Tuberkulose, bei der der Patient keine Sympome aufweist und nicht ansteckend ist. Später kann sich daraus allerdings eine infektiöse Tuberkulose entwickeln. Eine Früherkennung ermöglicht die antibiotische Behandlung, die eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes verhundert.

Der Gesundheitsminister wies auch darauf hin, dass alle Asylbewerber und Personen, die aus einem Land außerhalb der EU nach Luxemburg einreisen, auf Tuberkulose überprüft werden müssen, wenn sie eine Aufenthaltserlaubnis für mehr als drei Monate beantragen.

(pp/L'essentiel)

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