Luxemburg

13. September 2018 10:33; Akt: 13.09.2018 11:16 Print

Chinesische Banken beschäftigen 440 Personen

LUXEMBURG — Finanzminister Pierre Gramegna ist auf Mission in China. Das Land hat seine Beziehungen zu Luxemburg in den letzten Jahren massiv verstärkt.

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Finanzminister Pierre Gramegna trifft Eric Jing, CEO von Ant Financial, der Muttergesellschaft von Alipay. (Bild: Luxemburgisches Konsulat, Shanghai)

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«Diese Mission hat dazu beigetragen, die Beziehungen zwischen Luxemburg und China weiter zu stärken», fasst Finanzminister Pierre Gramegna seinen viertägigen Besuch im Reich der Mitte zusammen. So sind derzeit sieben chinesische Banken in Luxemburg aktiv, 2013 waren es erst drei. Mittlerweile beschäftigen sie rund 440 Mitarbeiter im Großherzogtum.

Darüber hinaus gibt es drei Fintech-Unternehmen chinesischer Herkunft und zwei Banken, die von einem chinesischen Aktionär übernommen wurden, darunter BIL. Außerdem «haben heute fast ein Drittel aller in China investierten Mittel ihren Sitz in Luxemburg und tragen zum internationalen Einfluss unseres Finanzplatzes bei».

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Eine Annäherung, die Pierre Gramegna den «Bemühungen» der Regierung in den letzten Jahren zuschreibt und die «den Erfolg der Strategie zur Förderung und Entwicklung des Finanzplatzes, die während der laufenden Legislaturperiode umgesetzt wurde» deutlich mache. Der Minister besucht China seit seinem Amtsantritt Ende 2013 bereits zum zehnten Mal.

Die zahlreichen Asien-Reisen ermöglichten es Gramegna auch zahlreiche Persönlichkeiten zu treffen, darunter Eric Jing, Präsident von Ant Financial, der Muttergesellschaft von Alipay, Chinas größter mobiler Zahlungsplattform. Er bestätigte Pierre Gramegna gegenüber, dass sein Unternehmen Luxemburg als europäischen Hub ausgewählt hat, «um chinesische Kunden mit Händlern mit Sitz in der Europäischen Union zu verbinden».

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lux am 13.09.2018 13:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Free gagahgaah

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  • Veritas am 13.09.2018 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ei , wéi ass et schéin mat der Diktatur am Bett ze sinn !!! Free Tibet!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Lux am 13.09.2018 13:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Free gagahgaah

    • Veritas am 13.09.2018 14:34 Report Diesen Beitrag melden

      Wann e Land vun enger Diktatur occupéiert gëtt soll een also näischt soen ? Wéi gutt des Generatioun et awer huet, wëll der vill virdrun fir d'Fräiheet gekämpft hunn a gestuerwen sinn, an dir hutt näischt dozou missten bäidroen...

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  • Veritas am 13.09.2018 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ei , wéi ass et schéin mat der Diktatur am Bett ze sinn !!! Free Tibet!