Weihnachtsmarkt-Tragödie

29. November 2019 11:40; Akt: 29.11.2019 11:49 Print

500 Menschen trauern um den kleinen Emran

DÜDELINGEN – Hunderte haben sich am Freitagmorgen auf dem Friedhof versammelt, um dem Zweijährigen zu gedenken, der auf dem Weihnachtsmarkt starb.

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Über 500 Menschen gedachten dem Zweijährigen, der am Sonntag am Weihnachtsmarkt der Hauptstadt gestorben war. (Bild: Editpress/Julien Garroy)

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«Unsere Botschaft? Keine andere Familie sollte von einem so großen Unglück heimgesucht werden», sagt Herr Rasiti, der von Emrans Familie beauftragt wurde, die Rückführung der Leiche des Jungen in den Kosovo zu organisieren. Der Zweijährige wurde am Sonntag auf dem Weihnachtsmarkt am Knuedler von einer umstürzenden Eisskulptur erschlagen.

Über 500 Menschen haben sich am Freitagmorgen auf dem Friedhof in Düdelingen versammelt, um dem kleinen Jungen zu gedenken, darunter viele aus der Gorani-Gemeinschaft des Kosovo. Auch Lydie Polfer, die Bürgermeisterin von Luxemburg-Stadt sowie ihr Schöffe Patrick Goldschmidt waren vor Ort, ebenso wie Dan Biancalana, Bürgermeister von Düdelingen. Polfer sagte, sie teile «den Schmerz der Familie und den Schmerz der ganzen Gemeinschaft». Die Eltern des Kindes waren nicht anwesend. «Sie sind bereits in den Kosovo gereist, um sich auf die Beerdigung vorzubereiten», erklärt Rasiti.

Viele Verwandte der Familie standen bei der Andacht mit Gebeten in der ersten Reihe. «Es ist ein schrecklicher Schock für alle. Aber es berührt uns, die Solidarität des ganzen Landes zu sehen.», sagt Rasiti. Die Angehörigen mussten wegen der laufenden Ermittlungen bis Donnerstag warten, um die Leiche des Jungen in seine Heimat überführen zu können. Die Andacht wurde für den gleichen Zeitpunkt organisiert. Am Samstag wird der kleine Emram in Krstac, dem Heimatdorf seiner Eltern im Kosovo, seine letzte Ruhe finden.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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