Jagdunfall

14. März 2019 13:53; Akt: 14.03.2019 13:54 Print

5000 Euro Strafe und fünf Jahre Jagdverbot?

LUXEMBURG - Im Prozess um den Jagdunfall in Fentingen hat der Staatsanwalt eine Geldstrafe von 5000 Euro und ein fünfjähriges Jagdverbot für den Schützen beantragt.

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«Der Schuss auf das Wildschwein war riskant, denn aufgrund der Topographie des Gebietes war es fast unmöglich, die Kugel bei Verfehlen des Ziels zu stoppen, indem sie beispielsweise in den Boden fliegen würde», schreibt le Quotidien und verweist auf die Schlussfolgerungen des Experten während des Prozesses zum Jagdunfall in Fentingen. Am 24. September 2016 wurde eine Frau auf ihrer Terrasse während einer entfernten Wildschweinjagd von einer Kugel in den Kiefer getroffen.

Das Opfer wurde mehrfach operiert und leidet heute noch unter den Folgen. Zwei Tage lang sind in Luxemburg der Jäger, das Opfer, die Experten und die verschiedenen Anwälte in den Zeugenstand getreten, um Licht in den Fall zu bringen.

Die Staatsanwaltschaft hat ein fünfjähriges Jagdverbot und eine Geldstrafe von 5000 Euro gegen den Jäger beantragt. Die 13. Strafkammer wird ihr Urteil am 4. April verkünden.

(gp/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Recht awer keng Gerechtegkéet am 14.03.2019 15:35 Report Diesen Beitrag melden

    'fünfjähriges Jagdverbot' scheint ein Freund des Staatsanwaltes zu sein. Ein lebenslanges Jagdverbot und Verbot des Besitzes von Waffen wäre das einzig gerechte. Doch ein luxemburgisches Gericht spricht nicht Gerechtigkeit sondern Recht. Und da ist man gut bedient wenn der Richter oder Staatsanwalt selbst z.Bsp Jäger sind.

  • Tweety am 14.03.2019 18:54 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn das die Strafe sein sollte,dann muss man sich aber Fragen ob die Staatsanwaltschaft eigentlich weiß was sie tut..............Eigentlich ein sehr dramatischer Zwischenfall für die betroffene Person. Lachhaft die 5000Euro Strafe,eigentlich sollte es ein Jagdverbot auf ewig sein. Waffen sind eine reelle Gefahr,und das sollte ein jeder der mit Waffen umgeht wissen .

  • Léon am 14.03.2019 17:11 Report Diesen Beitrag melden

    Retirer le permis de chasse à vie

Die neusten Leser-Kommentare

  • Angewiedert am 14.03.2019 19:07 Report Diesen Beitrag melden

    Lächerlich

  • Mr Crabs. am 14.03.2019 18:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    5000€ as awer een beschen weineg.

  • Tweety am 14.03.2019 18:54 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn das die Strafe sein sollte,dann muss man sich aber Fragen ob die Staatsanwaltschaft eigentlich weiß was sie tut..............Eigentlich ein sehr dramatischer Zwischenfall für die betroffene Person. Lachhaft die 5000Euro Strafe,eigentlich sollte es ein Jagdverbot auf ewig sein. Waffen sind eine reelle Gefahr,und das sollte ein jeder der mit Waffen umgeht wissen .

  • Léon am 14.03.2019 17:11 Report Diesen Beitrag melden

    Retirer le permis de chasse à vie

  • Recht awer keng Gerechtegkéet am 14.03.2019 15:35 Report Diesen Beitrag melden

    'fünfjähriges Jagdverbot' scheint ein Freund des Staatsanwaltes zu sein. Ein lebenslanges Jagdverbot und Verbot des Besitzes von Waffen wäre das einzig gerechte. Doch ein luxemburgisches Gericht spricht nicht Gerechtigkeit sondern Recht. Und da ist man gut bedient wenn der Richter oder Staatsanwalt selbst z.Bsp Jäger sind.