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22. März 2018 08:03; Akt: 22.03.2018 08:05 Print

53 Luxemburger brauchen eine Organspende

LUXEMBURG – Zum 1. März warteten 53 Luxemburger auf ein Spenderorgan. Wenn eines vorhanden ist, findet die Operation in Belgien oder Deutschland statt.

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In Luxemburg gibt es kein medizinisches Transplantationsprogramm - für eine Organspende muss man nach Deutschland oder Belgien. (Bild: DPA)

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Nach Angaben von Eurotransplant – einer Organisation, die Transplantationen in neun europäischen Ländern koordiniert – warteten zum 1. März insgesamt 53 Luxemburger auf eine Organtransplantation.

Besonders gefragt sind Nieren. Derzeit warten 29 Patienten auf dieses Organ. Am 8. März, dem Weltnierentag, organisierten die Robert-Schuman-Kliniken deshalb Aufklärungskampagnen über Nierenerkrankungen. Die «stillen Killer» gehen häufig mit Diabetes und Bluthochdruck einher. Sechs weitere Patienten warten auf ein Herz, acht auf eine Leber, sieben auf eine Lunge und drei auf eine Bauchspeicheldrüse.

Luxemburger müssen für Transplantation ins Ausland

Da Luxemburg kein eigenes medizinisches Transplantationsprogramm hat, stehen die Patienten in den Nachbarländern auf Wartelisten. Im vergangenen Jahr erhielten 38 Patienten mit Wohnsitz in Luxemburg eine Organtransplantation, eine in Deutschland und alle anderen in Belgien.

Das am häufigsten transplantierte Organ war wiederum die Niere, 24 Mal wurde sie im vergangenen Jahr transplantiert. Die anderen in Luxemburg ansässigen Patienten erhielten laut Eurotransplant zehn Lebertransplantationen, eine Pankreastransplantation, zwei Herztransplantationen und eine Lungentransplantation. Von 38 Fällen stammen nur drei Organe von einem lebenden Spender.

(NC/L'essentiel)

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