Tornado in Luxemburg

10. August 2019 11:22; Akt: 10.08.2019 11:32 Print

«80 bis 100 Häuser nicht mehr bewohnbar»

LUXEMBURG – Minister Dan Kersch informierte über die «großen Schäden» und begrüßte «die große Solidarität der Bevölkerung und die Hilfsmaßnahmen» nach dem Tornado.

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Nach dem verheerenden Wirbelsturm, der Petingen und Niederkerschen am Freitagabend heimgesucht hat, berief Dan Kersch (LSAP), Minister für Arbeit, Beschäftigung sowie Sozial- und Solidarwirtschaft eine Pressekonferenz ein, um eine erste Bilanz zu ziehen. «Der Schaden ist hoch, aber wir haben eine große Solidarität unter allen Beteiligten und den Rettungsdiensten erlebt», sagte das Regierungsmitglied.

Insgesamt 19 Menschen wurden bei dem Wetterphänomen verletzt, zwei von ihnen schwer. Einer von ihnen hatte zum Zeitpunkt des Tornados einen Herzinfarkt. Auf der materiellen Seite ist der Schaden erheblich. Laut dem Minister sind «zwischen 80 und 100 Häuser» in ihrer jetzigen Form nicht mehr bewohnbar.

60 Personen wurden bereits umgesiedelt

Auch viele Bewohner kamen zu der Pressekonferenz, um von den Politikern Antworten auf ihre Frage zu erhalten. «Architekten werden kommen, um die Schäden und die erforderlichen Maßnahmen zu bewerten. Wir werden die nötigen Arbeit so schnell wie möglich erledigen. Unternehmen werden mobilisiert, und die Feuerwehr wird helfen», antwortete Paul Schroeder, Generaldirektor des großherzoglichen Feuerwehr- und Rettungsdienstes (CGDIS).

In der Zwischenzeit sollen Betroffene in verschiedenen Unterkünften untergebracht werden: «Wir haben bereits 60 Personen umgesiedelt. Einige Bewohner sind noch im Urlaub, andere konnten selbstständig Lösungen finden», erklärte Dan Kersch.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Knouterketti am 11.08.2019 18:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ginn dem Leon vollkommen rescht hei MUSS den Letzebuerger DIREKT gehollef ginn Et stinn dsiu vill Wunnengen an Haiser eidel also Regierung elo ass et de toute facon un iech eppes ze maachen

  • Léon am 10.08.2019 21:24 Report Diesen Beitrag melden

    Si le gouvernement luxembourgeois a de l’argent pour les demandeurs d’asile,il peut débloqué de suite de l’argent pour venir en aide d’urgence aux luxembourgeois.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Knouterketti am 11.08.2019 18:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ginn dem Leon vollkommen rescht hei MUSS den Letzebuerger DIREKT gehollef ginn Et stinn dsiu vill Wunnengen an Haiser eidel also Regierung elo ass et de toute facon un iech eppes ze maachen

  • Léon am 10.08.2019 21:24 Report Diesen Beitrag melden

    Si le gouvernement luxembourgeois a de l’argent pour les demandeurs d’asile,il peut débloqué de suite de l’argent pour venir en aide d’urgence aux luxembourgeois.

    • Klengkarreierten am 11.08.2019 17:16 Report Diesen Beitrag melden

      @Léon deng Anstellung as negativ zu Menschen geiw doriwer Nodenken !

    • Réaliste am 11.08.2019 17:52 Report Diesen Beitrag melden

      @Klengkarreierten : Den Léon huet vollkommen recht! Wa mer Milliounen hunn fier Leit di sech aus irgendwelellechen Grënn aus hierem Land op de Wee heihinnen maachen ouni dass mier se geruff hunn da musse mer awer och genuch Milliounen hunn fier eisen eegenen Mattbierger ze hellefen ! Denk emol doriwer no !!!

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