Jagdunfall in Fentingen

29. September 2016 07:30; Akt: 11.10.2016 10:48 Print

«Alle Sicherheitsregeln wurden befolgt»

FENTINGEN – Jean-Claude Schanen ist einer der drei Pächter des Jagdreviers, in dessen Nähe der Unfall passierte. In «L'essentiel» erklärt er, was am Samstag geschah.

Bildstrecke im Grossformat »

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema

«Was hier passiert ist, ist kein Spaß. Aber diese Dinge können unglücklicherweise trotz aller Vorsichtsmaßnahmen passieren», sagt Jean-Claude Schanen, einer der drei Pächter des Jagdgebiets bei Fentingen, in dessen Nähe der Unfall am Samstag geschah. An jenem Tag war die Belgierin Nathalie (47) von einem Geschoss in die Wange getroffen worden. Der Jäger, ursprünglich aus Bergem, war allerdings nicht selbst vor Ort. «Es war einer meiner Partner, die mir vom Verlauf des Tages berichteten.»

Es war ein typischer Tag für die Jäger, die von einem Maisbauern aus Fentingen um Hilfe gebeten worden waren. «Wildschweine hatten in seinem Feld großen Schaden angerichtet, deshalb kamen wir, um ihre Vermehrung zu regulieren. Fünf Jäger waren an den Seiten des Felds postiert.»

Vier Schüsse von drei Jägern

«Vier Schüsse wurden laut meinen Kollegen von drei Jägern abgefeuert», präzisiert Jean-Claude Schanen, der nicht versteht, wie die junge Frau verletzt werden konnte. Laut seinen Partnern wurden alle Sicherheitsregeln streng befolgt. Und keiner der Jäger habe in Richtung der Häuser gefeuert. «Wir warten mit Ungeduld auf die Ergebnisse der Polizeiermittlungen, um das zu verstehen. Am Mittwochmorgen hat ein Polizist gesagt, es war ein Unfall und es könne sich nur um ein abgelenktes Geschoss handeln.»

In der Zwischenzeit haben Jean-Claude Schanen und seine Partner das Opfer und seine Freunde nicht vergessen, die immer noch unter Schock stehen. «Wir werden mit ihnen in Kontakt treten.»

(Gaël Padiou/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Holy am 22.11.2016 09:14 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn ich mir den rest der Kugel ansehe kann es sich nicht um das projektil eines Jägers handeln denn die schiessen im normalfall mit schroot.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Holy am 22.11.2016 09:14 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn ich mir den rest der Kugel ansehe kann es sich nicht um das projektil eines Jägers handeln denn die schiessen im normalfall mit schroot.