Luxemburger Reaktionen

09. November 2016 06:41; Akt: 09.11.2016 11:35 Print

Asselborn vergleicht Trump-​​Wahl mit Brexit

LUXEMBURG - Der Wahlsieg des Republikaners Donald Trump löst in Luxemburg Schockwellen aus. Ein Überblick über die Reaktionen.

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Donald Trump ist als Sieger aus den US-Präsidentenwahlen hervorgegangen. Die Schlappe für die demokratische Kandidatin Hillary Clinton löste am Mittwochmorgen bei vielen Politikern in Luxemburg Bestürzung aus.

Premierminister Xavier Bettel äußert sich bei L'essentiel Radio zum Wahlsieg von Donald Trump: «Ich mache mir Sorgen, wenn ich an die Sachen denke, die er in den vergangenen sechs Monaten von sich gegeben hat. Ich hüpfe nicht vor Freude, aber ich respektiere diese Entscheidung, weil ich Demokrat bin.»

Asselborn zieht Parallele zu Brexit

«Es gibt große Parallelelen mit dem Brexit», stellt Außenminister Jean Asselborn (LSAP) im Interview mit L'essentiel Radio fest. «Man hat Brüssel einfach durch Washington ersetzt. Der große Trend war der Kampf gegen das sogenannte Establishment.»

Laut Asselborn gebe es bei der Figur Trump aber einen «massiven Widerspruch». Trump habe sein Vermögen «auch auf dem Rücken der Arbeiter verdient. Wie soll er das Anti-Establishment vertreten?» Präsident Obama sei zwar der populärste Präsident gewesen, aber die Mehrheit der Amerikaner habe trotzdem gegen seine Politik gestimmt.

Alle aktuellen Entwicklungen lesen Sie in unserem Newsticker.

Die Reaktionen aus Luxemburg im Überblick:

Premierminister Xavier Bettel (DP)

CSV-Fraktionschef Claude Wiseler meldet sich auf Youtube: «USA bleiben ein wichtiger Partner für Europa».

Corinne Cahen, Familien- und Integrationsministerin (DP):

Marc Ruppert (DP-Generalsekretär):

Eugène Berger (DP-Fraktionschef, derzeit in den USA):

François Bausch, Infrastrukturminister (Déi Gréng):

Viviane Loschetter (Fraktionschefin Déi Gréng)

Francine Closener (Staatssekretärin für Wirtschaft, Inneres und Verteidigung, LSAP):

Étienne Schneider, LSAP-Wirtschaftsminister, flüchtet sich thematisch ins Weltall...:

...um dann doch noch auf die US-Wahl einzugehen:

Alex Bodry (LSAP-Fraktionschef):

Laurent Mosar (CSV-Deputierter):

Marc Spautz (CSV-Parteichef):

Die in den USA lebende luxemburgische TV-Moderatorin und Schauspielerin Désirée Nosbusch schreibt auf Facebook: «What a nightmare!!!! And I'm not asleep....» («Was für ein Albtraum. Und ich schlafe gar nicht...»).

Die Luxemburger Tänzerin Sylvia Camarda zeigt sich schockiert über den Ausgang der US-Wahl. «Unser Planet ist grausam», meint sie auf ihrem Facebook-Profil.

Der junge Luxemburger Basketballer Luka Jovicic lebt als Student in Wisconsin. Er schreibt an L’essentiel: «Viele schütteln den Kopf, andere freuen sich. Wir haben einige Studenten mexikanischer Herkunft. Sie sind etwas besorgt, dass Trump sich dem Sieg nähert.»

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • MacKeitth am 09.11.2016 11:23 Report Diesen Beitrag melden

    De Message vun haut de moien: Lëtzebuerger Politiker si geschockt. Hunn déi lëtzebuerger Politiker da schon eng Léier aus dem Referendum vun 2015 gezunn? Wa net, da wärt der erliewen, dass och zu Lëtzebuerg bei de nächste Wahlen esou genannte "bronge Knascht" iwwerraschend Resultater erausschloe wärt. Wette mer… ?

  • robert am 09.11.2016 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Bitte liebe Politiker egal von welcher Couleur,entfernt euch nicht vom Volk wenn ihr mal oben seid,die Quittung folgt bei den Wahlen,die Betonköpfe müssen dringend Umdenken.

  • Dei hun se net all am 09.11.2016 08:04 Report Diesen Beitrag melden

    Gewagte Sprüche von Politikern die Trump in ein paar Monaten um den Hals fallen werden. Wetten dass... Sogar auf Englisch wird fleissig getwittert,... damit Trump Angst bekommt?

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Snoopy am 09.11.2016 18:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Egal op een pro oder contra Trump as, esou wéi eis Politiker déi jo sou héich geléiert wëllen bei den Lait eriwer kommen, an dann awer esou Sprëch an domm Kommentairen géigeniwer dem Trump ofgin, ewéi "Fuck asw.as ëner allem Niveau, wou eis Politiker dach esou een héijen Niveau wëllen verkieperen.T raureg. Dat misst een mat hinen maachen, dann wier d'Populatioun nees déi ongeléiert. Deen ganzen Wahlkampf woar souwiesou nëmen lächerlech.

  • diabolo-nero am 09.11.2016 14:18 Report Diesen Beitrag melden

    am mëschten geschockt sinn ons europäesch vun der Wirtschaft gesteierten Marionetten, déi derzou ugehalen ginn sinn wier d’Vollek un der kuerzer Léngt ze halen. Mat der Clinton hätten se eng méi einfach nei Marionett gehat. Den Trump léist sech awer wahrscheinlech net esou einfach un d’Fisselen hänken. An dat mëscht den Europäeschen Politiker Angscht , déi gewien waren sech vun den Amien steieren ze loossen.

  • Jean immer Besserwisser am 09.11.2016 14:12 Report Diesen Beitrag melden

    Aufgepast Politiker, dass geschieht wenn mann zu viel vom guten willen des Menschen profitiert und Ihn Jahrzehnte für dumm erklärt. Jeder kriegt iregendwann die Rechnung.

  • max an moritz am 09.11.2016 13:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ons Politiker sollen mol kucken daten hier eegen Landsleit an hierem Land iwerliewen kennen ouni enner op den Kont ze kucken. Kuckt mol noo ons an net noo deenen anneren.

  • Guy am 09.11.2016 11:45 Report Diesen Beitrag melden

    Fakt ist, der Mann ist gewählt und muss jetzt liefern. Vielleicht bringt ein Geschäftsmann am Ruder auch was Gutes. Zudem können die Beziehungen zu Russland momentan nur besser werden. Vielleicht geht es ja besser unter traditionellen Köpfen. Ist ja im selben Alter wie Putin.