Strom in Luxemburg

09. Februar 2018 06:55; Akt: 12.02.2018 15:22 Print

Das sind die Vor-​​ und Nachteile des «Smart Meter»

LUXEMBURG – Noch haben nicht alle Haushalte im Großherzogtum die neuen Gas- und Stromzähler. Doch der Austausch soll bis 2020 abgeschlossen sein.

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Bis 2020 sollen alle Haushalte in Luxemburg mit den neuen Stromzählern ausgestattet sein. (Bild: Editpress/Editpress/François Aussems)

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Die Stromzähler in Luxemburg werden seit 2016 «intelligent». Vor zwei Jahren begann die Umtauschphase der digitalen Gas- und Stromzähler in den Haushalten des Großherzogtums. Mittlerweile sind fast 100.000 Stromzähler installiert. Bis 2019 sollen es insgesamt 300.000 sein. Bei den Gaszählern sind 15.000 bis 20.000 in Betrieb.

«Die komplette Installation wird mit einer leichten Verzögerung bis 2020 abgeschlossen sein», sagt Paul Hoffmann. Er ist der Leiter von Luxmetering, der wirtschaftlichen Interessenvereinigung der Betrieber. Der «Smart Meter» soll den Stromverbrauch präziser beziffern und dadurch die Rechnungen senken, heißt es.

Kritik vom Rechnungshof

Doch einiges bleibt auch ungewiss, vor allem im Bereich der Lesegeräte. «Es ist eine Einführungsphase. Es gibt noch nicht viele davon. Doch das wird sich in diesem Jahr mit neuen Anwendungen der Lieferanten ändern», sagt Hoffmann. Die Kosten der neuen Zähler sind jedoch sehr real für die Kunden. Das ist auch ein Argument des französischen Rechnungshofes, der das neue System kritisiert.

Hoffmann spricht von einem «leichten Einfluss von etwa 50 Cent pro Monat auf die Mietkosten». Die Lieferanten berechnen etwa fünf bis sechs Euro für das Material. Ein weiterer Kritikpunkt liegt in den gesundheitlichen Risiken der ausgestrahlten Wellen. Hoffmann wiegelt ab: «Die Smart Meter erfüllen alle Standards. Sie sind nicht gefährlicher als eine Kaffeemaschine.»

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • DerKirtiker - meine Fazit am 09.02.2018 08:18 Report Diesen Beitrag melden

    Fazit: Ich bedaure sehr die scheinbar gewollte Intransparenz von Politik und Presse zum diesem Thema. Es sollte OFFEN diskutiert werden, das die Bürger im Endeffekt mehr zahlen: in Form von Geld, Daten und Gesundheit.

  • Trudo am 09.02.2018 13:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Echt! Kurz vor Mittag hat jemand bei mier geklingelt! Überraschung es war der Herr der den Stromverbrauch aufschreibt, komischerweise habe ich schon dieses neue Stromzählgerät zu Hause? Leider war es ihm nicht möglich diesen von ausserhalb zu erfassen, in einigen Strassen wären die Daten nicht von ausserhalb erfaßbar lautete die Antwort! faenkt ja gut an ?

  • Trudo am 09.02.2018 08:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    und was genau sind denn nun die Vor-und Nachteile dieser Geräte? Wie steht es mit dem Zugriff zu den Daten jeglicher Haushalte durch nicht berechtigte Personen ? wie steht es mit dem Umgang dieser Daten/Informationen? ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • dusninja am 10.02.2018 13:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vor allem der Eigenverbrauch würde ich gerne wissen, wer den bezahlt.

  • Aender am 10.02.2018 10:28 Report Diesen Beitrag melden

    Seid 4 Tagen bin ich im "Besitz" eines solchen Smartmeter, Ersparnis NULL. Genau so lange kämpfe ich mit CREOS, dass mir der grüne Knopf zugänglich gemacht wird. Mein SMARTY ist komplett in der Tafel verbaut und verplommt. Resultat: Ausser leeren Versprechungen NULL. CREOS kann euch im Prinzip zu jedem Moment den Saft wegnehmen. Wenn der SMARTY auslösst, muss er wieder mit dem " Grünen Knopf " eingeschaltet werden, und wenn ihr längere Zeit in Urlaub seit, und niemand es bemerkt, und euch im Winter die Wasserleitungen einfrieren, Pech gehabt. Antwort von CREOS, daran haben wir nicht gedacht.

  • Trudo am 09.02.2018 13:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Echt! Kurz vor Mittag hat jemand bei mier geklingelt! Überraschung es war der Herr der den Stromverbrauch aufschreibt, komischerweise habe ich schon dieses neue Stromzählgerät zu Hause? Leider war es ihm nicht möglich diesen von ausserhalb zu erfassen, in einigen Strassen wären die Daten nicht von ausserhalb erfaßbar lautete die Antwort! faenkt ja gut an ?

  • irgendeen am 09.02.2018 12:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weieen elektro-smog? Dei schaffen mat CPL an net irgendenger Funktechnik. Cpl as den Prinzip vun der Powerline wou vill leit sws schon doheem hun.

    • Aender am 10.02.2018 10:15 Report Diesen Beitrag melden

      Riesen grouss Störungen um Kurzwellen Empfang. Ech kann mein Amateur-Funkbetrieb astellen.

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  • Arm am 09.02.2018 12:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn es die selben Stromzähler sind wie in Deutschland kann man ungefähr damit rechnen dass man im live 400 % mehr Strom hat. In Deutschland waren die Abweichungen von verschiedenen Zähler noch höher

    • think! am 09.02.2018 13:57 Report Diesen Beitrag melden

      400% sind Quatsch. Die hat man dann wenn man nicht dimmbare LEDs über einen Dimmer anschließt. Die Flackern dann wie verrückt und gehen kaputt. Aber 400% ist halt eine tolle Schlagzeile....

    • Aender am 10.02.2018 10:21 Report Diesen Beitrag melden

      Die neuen Zähler erfassen auch den Blindstrom, welcher bei mir in 4 Tagen ca 18% vom reellen Stromverbrauch ausmachten. In wie fern dieser später auch mit verrechnet wird, bleibt der ENOVOS ihr Geheimnis. Noch, hat man mir am Telephon versprochen, wäre dies im Moment nicht der Fall.

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