Luxemburger Magier

18. April 2016 18:40; Akt: 18.04.2016 18:48 Print

David Goldrake hat Vegas wieder vor Augen

LUXEMBURG - Sechs Monate nach dem schrecklichen Unfall von Partnerin Viola, plant Magier David Goldrake den Sprung nach Las Vegas. Im Herbst soll es so weit sein.

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Mitte Oktober 2015 erschütterte ein schwerer Unfall das Leben des Luxemburger Magiers David Goldrake. Während der Generalprobe seiner Show im Cape in Ettelbrück stürzte er mit seiner Assistentin und Lebensgefährtin Viola LaLa Mia von einer Plattform. Sie erlitt dabei schwere Verletzungen.

Sechs Monate nach dem schrecklichen Unfall ist Abbey Lynn Albani, so ihr richtiger Name, noch immer in der Rehabilitationsphase in einem Bochumer Krankenhaus. «Es geht mir jeden Tag besser. Ich freue mich auf das was kommt, denn das Schlimmste liegt hinter uns», sagt sie bei einem Besuch in der Redaktion von L'essentiel.

Zurück zur Familie

Vor dem Unglück hatte das Paar drei Jahre lang eine eigene Show in Las Vegas geplant. «Imaginarium» soll in einem Casino aufgeführt werden. «Statt wie geplant im März 2016 werden wir im Oktober oder November nach Nevada gehen. Das ist der nächste logische Schritt, den wir nun trotz der Verzögerung durchziehen werden», sagt Goldrake, der mit seiner Lebensgefährten noch näher zusammengerückt ist.

Ursprünglich stammt Albani aus Bridgport in Connecticut. Ungeduldig sehnt sie nun die Rückkehr in die USA herbei. «Wenn man mit so etwas konfrontiert wird, möchte man einfach zu seiner Familie», sagt sie, die hart daran arbeitet, um wieder auf die Beine zu kommen. «Ich will den Rollstuhl so schnell wie möglich verlassen und wieder auf der Bühne stehen», sagt sie voller Inbrunst.

Noch drei Monate Reha

Trotz der Ereignisse blicken die beiden positiv in die Zukunft. «Viola wird noch mindestens drei Monate im Krankenhaus bleiben. Dann werden die Ärzte entscheiden, wie es weitergeht», sagt Goldrake. «Aber wir sind Künstler, Wir wollen wieder gemeinsam auftreten.»

Ein solcher Unfall kann in diesem Metier immer geschehen. Doch wenn es soweit ist, trifft es einen hart. «Wir konnten gar nicht lange darüber nachdenken. Es ist nun mal wie es ist», sagt Goldrake. «Es gibt viele Sicherheitsmaßnahmen, um so etwas zu verhindern. Aber leider kann man es nie ganz ausschließen. Ein Künstler vom Cirque du Soleil ist aus sechs Meter Höhe gefallen und gestorben... aber wir werden gemeinsam wieder wie Phoenix aus der Asche zurückkommen.»

(FL/L'essentiel)

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