In Luxemburg

20. März 2018 17:13; Akt: 28.03.2018 15:32 Print

Der Wasserturm am Ban de Gasperich ist am Netz

LUXEMBURG – Die Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg, Lydie Polfer, eröffnete am Dienstag den imposanten Wasserspeicher am Ban de Gasperich.

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An der Großbaustelle am Ban de Gasperich sticht die futuristische Silhouette des neuen Wasserturms bereits aus großer Entfernung heraus. Der rund 60 Meter in die Höhe ragende sichtbare Teil des Bauwerks ist jedoch nur eine Komponente der Anlage: Denn das Wasser fließt durch kilometerlange Rohre.

Die Entwicklung des neuen Stadtteils mit 5000 Einwohnern, 25.000 Arbeitsplätzen und 2600 Schülern und Lehrern ist mit einem erheblichen Wasserbedarf verbunden. Der tägliche Verbrauch wird bis 2030 auf 1400 Kubikmeter geschätzt. Der neue Wasserturm, mit einer Kapazität von 1000 Kubikmetern, wurde daher zusätzlich zum bereits bestehenden Wasserturm Tubishof, der auch andere Stadtteile versorgt, an das Netz angeschlossen.

Investition in Höhe von 29 Millionen Euro

Zum Transport des Trinkwassers wurden bereits 5175 Meter von den geplanten 10.000 Metern Rohr verlegt – zu dessen Ableitung 6475 Meter Sandsteinrohr. 2710 Meter Glasfaserkabel kamen darüber hinaus ins Erdreich. Ein mechanisches Rückhalte- und Reinigungsbecken und über 9000 Meter Regenwasserleitungen wurden ebenfalls gebaut.

Für die Leitungen hat die Stadt Luxemburg ein Budget von 20,3 Millionen Euro bereitgestellt. Ein Teil davon wird bei der Erschließung des Geländes zurückgewonnen. Das Budget für den Wasserturm beträgt etwa 8,7 Millionen Euro.

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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