Nach Absturz in Mali

25. Juli 2014 13:51; Akt: 25.07.2014 15:36 Print

«Die beiden Luxemburger sind tot»

LUXEMBURG/MALI - Die beiden Luxemburger, die auf der Passagierliste des Unglückflugzeugs standen waren an Bord und sind tot. Dies bestätigt das Außenministerium.

France 2 zeigt die ersten Bilder von der Unfallstelle.

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Es ist eine rabenschwarze Woche für das Großherzogtum. Nachdem in der vergangenen Woche eine Familie aus Roeser beim Abschuss der MH17 in der Ostukraine ums Leben kam, starben am Donnerstag zwei Luxemburger einer Hilfsorganisation beim Absturz einer Maschine von Air Algérie in Mali. Der französische Präsident François Hollande erklärte am Freitag, dass keiner der 118 Insassen das Unglück in der Sahara überlebt habe – 51 seiner Landsmänner ließen ihr Leben. «Auch die beiden Luxemburger sind tot», erklärte das hiesige Außenministerium seinerseits.

Nach unseren Informationen handelt es sich um den Präsidenten der Hilfsorganisation «ASDM – Le soleil dans la main», Camille Arendt sowie die junge Freiwillige Noémie Siebenaller. Das geht aus der Passagierliste hervor. Mehr ist über die beiden Opfer bisher nicht bekannt. Aus «Respekt vor den Familien» ziehe es die Regierung vor, keine Details bekanntzugeben.

Bergung der Leichen kann Tage dauern

ASDM ist eine luxemburgische Nichtregierungsorganisation, die seit 2012 besteht und ihren Sitz in Wieseler hat. Sie trägt zur Entwicklungshilfe im ländlichen Bereich von Burkina Faso bei. Die beiden verunglückten Luxemburger waren Teil eines Projekts, das gefährdeten Kindern in der Provinz Boulkiemdé hilft.

Auf Anfrage von «L’essentiel» erklärte der Außenminister, dass die beiden Leichen vielleicht erst in einigen Tagen geborgen werden können. Rund hundert französische Soldaten sind derzeit vor Ort, um die Unglücksstelle zu sichern. Sie bergen Wrackteile und Leichen, in der Hoffnung diese identifizieren und die Absturzursache klären zu können.

(fr/L'essentiel)

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