Luxemburg

10. Juli 2018 17:53; Akt: 10.07.2018 17:57 Print

Diese Schafe stehen im Dienst der Biodiversität

Rümelingen – Ein ehemaliges Grubengelände ist Teil der Wanderweide, wo Schafe und Ziegen zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen.

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Auf dem Gelände eines alten Tagebaus bei Rümelingen sind die Schafe los. (Bild: DPA/Ralf Hirschberger)

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Auf dem Gelände eines alten Tagebaus in den Gemeinden Rümelingen und Kayl, grasen 200 Schafe und 60 Ziegen zwischen den roten Felsen. Das Vieh gehört einem Bauern in Bergem im Süden des Landes. Er beteiligt sich an der Wanderweide, die vor fünfzehn Jahren vom Ministerium für nachhaltige Entwicklung eingerichtet wurde, um die biologische Vielfalt in bestimmten Naturschutzgebieten des Landes zu fördern.

«Weidende Schafe tragen dazu bei, den Standort und bestehende Ökosysteme zu erhalten. Durch die Beweidung reinigen sie das Gelände, das ist ökologisch und es kostet weniger», erklärt Daniel Sannipoli von der Naturverwaltung (ANF).

Im Süden des Landes erstreckt sich die Wanderweide über 280 Hektar, von Rodingen bis Düdelingen. Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng), bekräftigt die Bedeutung des Projekts: «In Luxemburg haben wir eine sehr reiche biologische Vielfalt, die wir zu erhalten versuchen, aber wir arbeiten auch mit den Landwirten an neuen wirtschaftlichen Perspektiven. Hier finden die Schafe sehr abwechslungsreiches Futter, ganz ohne Pestizide. Das wird sich positiv auf die Qualität des Fleisches auswirken, das der Züchter verkaufen will.»

(Émilie Étienne/L'essentiel)

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