Für 250 Millionen

12. Juli 2018 16:06; Akt: 12.07.2018 16:43 Print

Drei Luxemburger Bahnhöfe werden bis 2023 saniert

RODINGEN/MERSCH/WASSERBILLIG – Die Chamber hat heute die Einzelheiten zu den Bauprojekten an drei Bahnhöfen in Luxemburg bekannt gegeben.

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In Rodingen sind sowohl unterirdische Gänge wie ein Zugang zum Park-and-Ride-Gelände geplant.

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Die im Juni 2017 angekündigten Modernisierungen der Bahnhöfe Rodingen, Mersch und Wasserbillig nehmen Gestalt an. Die Abgeordnetenkammer hat die Einzelheiten dieser drei Projekte bekannt gegeben.

Für den Bahnhof Rodingen ist der Bau mehrerer unterirdischer Gänge und der Bau einer Fußgängerbrücke zum P&R-Parkhaus geplant, deren Finanzierung kürzlich von der Chamber beschlossen wurde. Auf die Frage eines Abgeordneten, ob der Bahnhof an einen Radweg angeschlossen werde, erklärte Minister François Bausch, dass die Gemeinden für die Entwicklung der regionalen Radwege zuständig seien. Die Kosten für die Modernisierung des Bahnhofs Rodingen werden auf 107,5 Millionen Euro geschätzt. Die Arbeiten sollen im Juli 2019 beginnen und im September 2023 abgeschlossen sein.

Photovoltaikanlagen am Bahnhof in Wasserbillig

Der Bahnhof Mersch wird seinerseits an die neuesten europäischen Standards angepasst. Neben neuen unterirdischen Gängen sollen auch sichere Fahrradabstellplätze gebaut werden. Parallel dazu arbeitet die Gemeinde Mersch daran, die bestehenden Radwege mit dem Bahnhof zu verbinden, wie der Bürgermeister Michel Malherbe auf Nachfrage von L'essentiel mitteilte. Die geschätzten Kosten für dieses Projekt belaufen sich auf 51,75 Millionen Euro. Die Arbeiten sollen im April 2019 beginnen und im Dezember 2022 abgeschlossen sein.

Schließlich wird auch der Bahnhof Wasserbilig saniert, zusätzlich zum bereits erwähnten Bau eines Park-and-Ride-Geländes. Das Projekt bietet 370 Stellplätze für Autos, zehn Stellplätze mit Terminals für Elektrofahrzeuge, zehn Stellplätze für Autos im Carsharing sowie 100 sichere Fahrradstellplätze. Auch die Installation von Photovoltaik-Modulen ist geplant. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf 105 Millionen Euro, wovon 14,3 Millionen Euro auf den Bau des P&R entfallen. Die Arbeiten sollen im Dezember 2019 beginnen und im Mai 2024 abgeschlossen sein. Das P&R soll bis Juli 2023 abgeschlossen sein.

Grundsätzlich muss die Abgeordnetenkammer alle Bauprojekte genehmigen, deren Kosten 40 Millionen Euro übersteigen.

(OL/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ger am 12.07.2018 19:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Letz geht pleite

  • Ger am 12.07.2018 19:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer soll das bezahlen. 10 Milliarden Frangen,déi ganz Noordstrooss sollt nömmen 900 Milliounen kaschten,du hu mer schons gekéimt. Wou bleiwt de Rechnungshaff?Wees schonns,datt ech zensuréiert gin. Mee egal.

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  • Ger am 12.07.2018 19:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer soll das bezahlen. 10 Milliarden Frangen,déi ganz Noordstrooss sollt nömmen 900 Milliounen kaschten,du hu mer schons gekéimt. Wou bleiwt de Rechnungshaff?Wees schonns,datt ech zensuréiert gin. Mee egal.

  • Ger am 12.07.2018 19:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Letz geht pleite