Bilund in Luxemburg

14. September 2017 07:00; Akt: 14.09.2017 07:07 Print

Ein Schulbeginn im Zeichen der Neuerungen

LUXEMBURG - Bildungsminister Claude Meisch spricht im Interview mit «L'essentiel» über das neue Schuljahr. Dieses bringt viele Änderungen mit sich.

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Bildungsminister Claude Meisch sieht die Schulen für das neue Jahr gut gerüstet. (Bild: Editpress/Upload)

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So voll war es in den Schulen des Landes noch nie. Wie die Regierung am Mittwoch mitteilte, werden in diesen Schuljahr insgesamt 142.690 Jungs und Mädels die Schulbank drücken. Das sind fast 13.000 mehr als noch im Jahr 2012/13. Aber auch jenseits der Zahlen gibt es Interessantes zu erzählen. Denn wie Bildungsminister Claude Meisch im Interview mit L'essentiel sagt, erwartet die Lehrer und Schüler in allen Altersstufen Änderungen.

Meisch zeigte sich überzeugt, «dass alle Schulen bereit sind». Er hofft, dass die Menschen den Reformen «etwas Vertrauen schenken». Die grundlegende Idee: «Wir wollen Schulen mehr Freiheiten geben, damit sie sich besser an die Bedürfnisse der Kinder anpassen können.»

Neues Fach «kleine Revolution»

Für dieses Ziel gibt es «andere pädagogische Angebote, andere Lehrmethoden, andere Abschlüsse. Auch die Mehrsprachigkeit spielt eine wichtige Rolle.» Für Meisch ist dies der richtige Weg, sodass die Luxemburger Schulen ihre Schützlinge bestmöglich fördern können.

Angesichts des neuen Fachs «Leben und Gesellschaft», das den Religionsunterricht ersetzt, spricht Meisch von einer «kleinen Revolution». Diese bringen dem Minister nach «andere philosophische Strömungen und andere Lebensansichten. Das ist das Wichtigste.»

(NC/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jos. am 14.09.2017 09:29 Report Diesen Beitrag melden

    Die Abschaffung des Religionsunterrichts ist nichts, worüber man stolz sein sollte. Es erinnert mich an totalitäre Staatssysteme, die Religion und Glaube aus dem öffentlichen Leben an den Rand der Gesellschaft zu verdrängen versuch(t)en. Für solche Systeme ist es dann viel einfacher die Bürger staatlicherseits zu indoktrinieren. Man sollte vorsichtig sein und sollte sich nicht für dumm verkaufen lassen. Hier wurden die Schüler entmündig und ihnen die Wahl weggenommen. Der Staat hat das Denken für sie übernommen.

  • jcg am 14.09.2017 12:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lieber Jos! Die Entműndigung der Bűrger hat lange vor der derzeitigen Regierung begonnen. Die Kirche war spezialisiert in Entműndigung, Erniedrigung und totalitär war sie sowieso. Religion sollte eine PRIVATE Angelegenheit sein. Ich hoffe dass der neue Papst seine Reformen vorantreibt sonst wird die Kirche vollends die Jugend verlieren.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • jcg am 14.09.2017 12:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lieber Jos! Die Entműndigung der Bűrger hat lange vor der derzeitigen Regierung begonnen. Die Kirche war spezialisiert in Entműndigung, Erniedrigung und totalitär war sie sowieso. Religion sollte eine PRIVATE Angelegenheit sein. Ich hoffe dass der neue Papst seine Reformen vorantreibt sonst wird die Kirche vollends die Jugend verlieren.

    • zacki am 14.09.2017 17:53 Report Diesen Beitrag melden

      Genau!

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  • Jos. am 14.09.2017 09:29 Report Diesen Beitrag melden

    Die Abschaffung des Religionsunterrichts ist nichts, worüber man stolz sein sollte. Es erinnert mich an totalitäre Staatssysteme, die Religion und Glaube aus dem öffentlichen Leben an den Rand der Gesellschaft zu verdrängen versuch(t)en. Für solche Systeme ist es dann viel einfacher die Bürger staatlicherseits zu indoktrinieren. Man sollte vorsichtig sein und sollte sich nicht für dumm verkaufen lassen. Hier wurden die Schüler entmündig und ihnen die Wahl weggenommen. Der Staat hat das Denken für sie übernommen.