Melusine Productions

25. Januar 2018 10:07; Akt: 25.01.2018 10:53 Print

«Eine Nominierung ist soviel wert wie der Oscar selbst»

LUXEMBURG – «The Breadwinner» ist für einen Oscar nominiert. Der Film wurde koproduziert von Melusine Productions und im Studio 352 in Contern animiert.

storybild

Angelina Jolie (links), hier mit Regisseurin Nora Twomey und Schauspielerin Saara Chaudry.

Zum Thema

«Wir begrüßen diese dritte Oskar-Nominierung für das Studio mit großer Freude. Das ist eine große Sache. Die Arbeit von Melusine Productions erfährt die Anerkennung, die ihr gebührt», sagt Stéphan Roelants, Gründer von Melusine Studios und Studio 352 in Contern.

Hier entstanden insgesamt 50 Minuten des Animationsfilms «The Breadwinner» und fast die vollständige Kulisse. «Es ist ein Film, der sich für Kinder einsetzt und der menschliche und politische Themen aufgreift. Und es ist ein Film für und über Frauen», erklärt Roelants. Darüber hinaus hat der Film, der im Mai in Luxemburg erscheinen soll, mit Angelina Jolie einen berühmten Sponsor. «Sie hat sich selbst angeboten, und der Film hat so eine größere Reichweite», sagt der Produzent.

Gegen Konkurrenz mit Riesenbudget

Vor den Oscars, die am Sonntag, den 4. März, stattfinden, muss das Projekt noch eine zweite Hürde nehmen. «Wir müssen die Stimmberechtigten von dem Film überzeugen, und davon, ihn zu verstehen. Die Regisseurin Nora Twomey ist dafür verantwortlich, den Film in den Studios zu zeigen», erklärt er.

Doch wie realistisch sind die Chancen gegen die amerikanischen Großproduktionen? «Für mich ist die einzige wirkliche Konkurrenz ‹Coco› von Pixar. Für uns europäische Produzenten ist eine Nominierung allein schon so viel Wert wie ein Oscar. Disney hat mehr Geld zur Verfügung für die sechswöchige Auftaktphase als wir für den ganzen Film», schließt Roelants.

«The Breadwinner» kommt im Mai 2018 in Luxemburg in die Kinos

(Cedric Botzung/ L’essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.