Mobilität 2035

30. März 2018 14:20; Akt: 30.03.2018 14:48 Print

Eine «Super-​​Tram» von Luxemburg nach Belval?

LUXEMBURG – Der Minister für Infrastruktur, François Bausch, will dem hohen Verkehrsaufkommen zwischen Belval und der Hauptstadt Herr werden.

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Mit dem Zug sind es fast 30 Minuten vom Hauptbahnhof in Luxemburg-Stadt bis zur Universität Belval. Die Buslinie RGTR 306 braucht von Belval bis zur Cloche d'Or etwa 24 Minuten. Mit dem Auto braucht man ebenfalls rund eine halbe Stunde – sofern man nicht in einen Stau gerät. Zur Hauptverkehrszeit auf der A4 also beinahe ein Ding der Unmöglichkeit.

Im Rahmen der neuen nationalen Strategie für nachhaltige Mobilität «MoDu 2.0» nahm Infrastrukturminister François Bausch die berüchtigte Verkehrsachse zwischen Esch-Belval und der Hauptstadt unter die Lupe. Eine neue Analyse zeigt, dass «das Verkehrssystem, das den Mobilitätsbedarf zwischen den beiden Standorten am besten decken kann, eine schnelle Straßenbahnlinie ist, die sich in das zukünftige Straßenbahnnetz der Hauptstadt integrieren lässt». Diese «Super-Tram» soll auf bestimmten Abschnitten mit bis zu 100 Stundenkilometern fahren können.

Eine Umstiegsmöglichkeit in Foetz?

Ob diese neue Tramlinie bis zum Jahr 2035 tatsächlich aus dem Boden gestampft wird, steht noch in den Sternen. Das, so Bausch, liege «an der nächsten Regierung und meinem Nachfolger. Aber ich will ihnen Möglichkeiten an die Hand geben, die ihnen helfen, Entscheidungen zu treffen. Denn wenn es um Mobilität geht, muss das Land Fortschritte machen».

Dem Minister schwebt deshalb der Bau Ausbau einer Straßenbahnlinie Richtung Esch-Belval mit einer Umstiegsmöglichkeit bei Foetz vor. Im Juni 2018 will sein Ministerium eine abgeschlossene Studie vorlegen.

(fl/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mik am 30.03.2018 18:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    E super Tram, an dann fiert den nëmmen mat 100 km/h l

  • Superjemp am 30.03.2018 17:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und sicher wird die Tram im Jahre 2135 sogar die Pendler jeden Tag zum Spcemining auf den Mond und abends wieder zurück bringen.

  • Réalist am 30.03.2018 18:40 Report Diesen Beitrag melden

    Könnte es sein dass da jemand so langsam anfängt den Bezug zur Realität zu verlieren ? Luxemburg ist keine Grossstadt sondern ein Land. Mit Radfahrergesetzen werden die Autobahnen nicht flüssiger gemacht. Mit Monsterbaustellen macht man die Geschäftswelt kaputt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Knouterketti am 31.03.2018 12:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tram an Veloen ech kann daat net meih heieren Op dee naechst Wahlen matt den Grengen an der Oppositioun den H Bausch soll schon leiwer bei der CFL nofroen op sie nach Plaazen frei hun

  • Manni am 31.03.2018 08:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das un der Zeit dat die Greng an Wüst gescheckt gin!

  • kenny1963 am 31.03.2018 07:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fiirwaat nett eng Metro enneriirdech vum Belval an Stadt

  • Benni am 30.03.2018 19:38 Report Diesen Beitrag melden

    Fir an Ettelbreck ran brauch en och eng halef Stonn mam Auto. Kann Dir net do och en Tram bauen?

  • Réalist am 30.03.2018 18:40 Report Diesen Beitrag melden

    Könnte es sein dass da jemand so langsam anfängt den Bezug zur Realität zu verlieren ? Luxemburg ist keine Grossstadt sondern ein Land. Mit Radfahrergesetzen werden die Autobahnen nicht flüssiger gemacht. Mit Monsterbaustellen macht man die Geschäftswelt kaputt.