In Luxemburg

05. Juli 2018 07:47; Akt: 05.07.2018 07:53 Print

Erdrutsch-​​Halde in Monnerich wird planiert

MONNERICH - Vor vier Jahren kam es auf der Halde an der A13 zu einem spektakulären Erdrutsch. Am Donnerstagabend gibt es dazu eine öffentliche Versammlung.

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Mehrere tausend Tonnen Schutt gerieten an dem verhängnisvollen Tag im März 2014 in Monnerich in Bewegung. Seitdem wird der Fall von deutschen Beratungsgesellschaft Asmus+Prabucki aus Essen untersucht. Am Donnerstagabend stellt das Unternehmen seinen Bericht in einer öffentlichen Versammlung im «Centre culturel Arthur-Thinnes» in Monnerich vor.

Dabei wird das bestätigt, was schon lange vermutet wurde. Schuld an dem Erdrutsch war der starke Regen, der zu der Zeit vom Himmel prasselte. Das Wasser war in die verschiedenen Schichten des Hügels eingedrungen und hatte ihn destabilisiert. Daher sind die Lösungen vor allem technischer Natur.

So soll es ablaufen

Das Oberflächenwasser muss in Kanälen gesammelt werden, damit es Richtung Foetz abfließen kann. Nach dem Einsturz wurden diese bereits nördlich und westlich der Halde angelegt. Um zu verhindern, dass das Grundwasser unter die Deponie gelangt, muss eine Entwässerungsrinne in etwa vier Metern Tiefe errichtet werden. Zum Abschluss soll die einstige Deponie mit einer undurchlässigen Tonschicht abgedichtet werden.

Zu diesem Zweck soll die Halde planiert werden. Bürgermeister Jeannot Fürpass möchte dort Photovoltaikanlagen installieren. Allerdings könnte die Umsetzung des Plans noch zwei Jahre dauern. Aus finanzieller Sicht, «wäre es das Beste, wenn sich die Gerichte darum kümmern würden», sagt Fürpass.

(Patrick Théry/L'essentiel)

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