Joris im Interview

14. Juni 2018 09:16; Akt: 14.06.2018 09:23 Print

«Fête de la musique ist wie eine große Klassenfahrt»

DÜDELINGEN – Joris steht zur diesjährigen Ausgabe der Fête de la Musique als Headliner auf der Bühne. Wir haben mit dem deutschen Künstler gesprochen.

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Die Fête de la Musique lockt zur 25. Ausgabe mit Konzert-Knallern. Einer davon ist Joris. Er stand bereits 2016 auf der Düdelinger Bühne. Nun kehrt er als Headliner des Festivals am 16. Juni nach Luxemburg zurück. Der Programmdirektor des Festivals, John Rech, ist darüber besonders glücklich: «Joris ist in Deutschland mittlerweile zum Star avanciert. Wir hätten nicht geglaubt, dass er zurückkehrt. Aber das Konzert hier vor zwei Jahren hat ihm gefallen.»

Im Interview mit L’essentiel hat uns Joris verraten, worauf er sich am meisten freut:

Wie hast du das Festival vor zwei Jahren erlebt? Es ist ja kein großes Festival, aber man hat gespürt, dass sich die Leute eine Menge Mühe gegeben haben. Der Backstage-Bereich war mit coolen amerikanischen Wohnanhängern ausgestattet. Es war alles wirklich schön gemacht. Auch die Stimmung insgesamt war toll. Und es war sehr familiär. Sogar der luxemburgische Premierminister hat uns irgendwann in unserem Tourbus besucht.

Wie ist es für dich wieder zum Festival zurück zu kehren? Ich freue mich sehr, dort uns bereits bekannte Künstler, wie zum Beispiel Lotte, wiederzutreffen. Da alles so familiär ist, ist es wie eine große Klassenfahrt. Außerdem war die Fête de la Musique damals unser Tourauftakt. Auch dieses Mal beginnt unsere Tour in Luxemburg.

Bleibt dir ein wenig Zeit, dich in Luxemburg umzusehen? Nein, leider bleibt nicht viel Zeit. Wir spielen direkt am nächsten Tag in Kiel. Aber letztes Mal habe ich mich in Düdelingen in ein Café gesetzt. Vielleicht klappt das dieses Mal auch.

Wie bist du zur Musik gekommen? Ich habe mit etwa fünf Jahren angefangen. Mein Cousin hat Schlagzeug gespielt und Bands wie Limp Bizkit oder Green Day gehört. Das fand ich ziemlich cool. Also habe ich auch mit dem Schlagzeugspielen angefangen. Danach kamen Klavier – wobei ich da immer ein bisschen faul war – und Gitarre dazu. Mit acht habe ich dann meine ersten eigenen Zeilen geschrieben und mit dem Singen angefangen.

Ließ sich das immer mit der Schule vereinen? Naja, während die anderen für ihr Abi gelernt haben, war mir die Musik wichtiger. Sie war immer wichtiger Bestandteil meines Lebens und das wird sie auch immer bleiben.

Und wann hattest du deinen ersten Auftritt? Meinen ersten Auftritt auf der Bühne hatte ich mit 15 in Texas. Ich bin dort auf eine High School gegangen. Der Auftritt war mit einer Folkband.

Welche Musik hörst du denn selbst? Also das Green-Day-Album «Dookie» finde ich immer noch klasse. Aber ich würde sagen: Ich höre zur richtigen Zeit die richtige Musik. Bis auf Schlager und Hardcore-Metal ist eigentlich alles dabei.

Nach den ersten großen Erfolgen habt ihr erst einmal eine längere Pause eingelegt. Wie habt ihr die genutzt? Ja, wir sind nach Spanien und Italien gereist, um neue Kraft zu tanken und neue Ideen zu sammeln. Ich war zuerst vier Wochen alleine unterwegs. Da habe ich tolle Leute kennengelernt. Jetzt sind wir wieder voller Energie und sind bereit für die Tour.

Joris erklimmt derzeit mit dem Song «Signal» die Charts. Am 16. Juni wird die Band neben Künstlern wie Lotte, Antiheld und Ezio auf der Düdelinger Bühne stehen.

Bildstrecke: Fête de la Musique bleibt ein Publikumsmagnet

(Christine Biadacz/L'essentiel)

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