Alarm am Himmel

08. März 2017 17:11; Akt: 08.03.2017 19:48 Print

Flugzeug verliert über Luxemburg Funkkontakt

LUXEMBURG – Ein ungarisches Flugzeug hat am Dienstag über Luxemburg den Funkkontakt verloren. Sofort stiegen Kampfjets aus Belgien auf.

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Notsituation am Himmel über Luxemburg: Ein ungarisches Flugzeug hat am Dienstagmorgen den Funkkontakt verloren, als es über das Großherzogtum flog. Die belgischen Behörden lösten einen QRA-Alarm aus – den Quick-Reaction-Alert für Notsituationen im Himmel. Um 7.05 Uhr stiegen zwei F-16-Kampjets von der Basis in Florennes auf, um den Transportflieger abzufangen. Das geht aus einer Stellungnahme des belgischen Verteidigungsministeriums hervor.

Die Piloten versuchten, die Crew des ungarischen Flugzeugs abermals per Funk zu kontaktieren – scheiterten jedoch. Per Sichtkontakt verständigten sich die Flieger untereinander. Allen Anschein nach hatten die ungarischen Piloten technische Probleme, die noch in der Luft gelöst werden konnten. Die Maschine flog weiter in Richtung Großbritannien, wo sie von britischen Jets empfangen wurde und zu einem zivilen Flughafen geleitet wurde.

Das Ereignis war der erste QRA-Alarm, seitdem die Benelux-Staaten ein Abkommen beschlossen hatten, ihren Luftraum gemeinsam zu überwachen. Erst Ende Februar ereignete sich ein ähnlicher Fall über Köln.

(sen/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Thom am 08.03.2017 23:45 Report Diesen Beitrag melden

    Schon schändlich, dass die Luxemburger Armee keine eigene Luftwaffe hat um solche Manöver durchzuführen. Für total unnötige Prestigeprojekte wie Tram oder Mudam ist Geld da, aber für die Sicherheit der Luxemburger offenbar nicht. Was wenn es ein Ernstfall gewesen wäre? Hätten die Belgier den Luxemburgern dann wirklich geholfen?

  • Phil am 08.03.2017 22:18 Report Diesen Beitrag melden

    Iergendwann schéissen sie 300 Leit an den Dout juste wéinst engem Wackelkontakt am Radiosender :(

Die neusten Leser-Kommentare

  • Thom am 08.03.2017 23:45 Report Diesen Beitrag melden

    Schon schändlich, dass die Luxemburger Armee keine eigene Luftwaffe hat um solche Manöver durchzuführen. Für total unnötige Prestigeprojekte wie Tram oder Mudam ist Geld da, aber für die Sicherheit der Luxemburger offenbar nicht. Was wenn es ein Ernstfall gewesen wäre? Hätten die Belgier den Luxemburgern dann wirklich geholfen?

  • Phil am 08.03.2017 22:18 Report Diesen Beitrag melden

    Iergendwann schéissen sie 300 Leit an den Dout juste wéinst engem Wackelkontakt am Radiosender :(