IT-Konzern

21. Juli 2017 08:09; Akt: 21.07.2017 08:08 Print

Google will Rechenzentren mit Ökostrom betreiben

LUXEMBURG - Der Internetkonzern Google will sein weltweites Netz an Rechenzentren weiter ausbauen. Die Verantwortlichen setzen dabei auf erneuerbare Energieformen.

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Die Rechenzentren werden mit Strom aus Solar- und Windkraft versorgt.

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Der Internetriese Google betreibt momentan sechs Rechenzentren in Europa: Zwei dieser «Daten-Tempel» stehen in Dublin, die drei anderen befinden sich in Saint-Ghislain (Belgien), Hamina (Finnland) und Eemshaven (Niederlande). Ein sechstes könnte in den nächsten Jahren im luxemburgischen Bissen entstehen, allerdings sind die Verhandlungen dazu noch nicht abgeschlossen. Auch die USA (6), Chile, Singapur und Taiwan beherbergen Google-Rechenzentren.

Für die Firma mit Sitz in Mountain View, Kalifornien, ist es damit aber nicht getan. Google will im Daten-Wettbewerb gegen Amazon Web Services und Microsoft weitere Rechenzentren errichten. In Sachen Energieversorgung setzt der Suchmaschinenkonzern auf Ökostrom, der aus Solar- und Windkraftanlagen in die Anlagen eingespeist werden soll.

Niedriger Strompreis als Atout

Damit lässt sich auch das Investment von Google in den größten niederländischen Solarpark mit einer Leistung von 30 Megawatt und 123.000 Solarzellen erklären. In Luxemburg soll der Strom für das geplante Rechenzentrum ebenfalls aus erneuerbaren Energien kommen. Der äußerst niedrige Strompreis und die bestehenden Breitbandverbindungen sind weitere Argumente, warum Google in Luxemburg investieren will, schreibt die belgische Zeitung L'Echo.

«Das Land verfügt außerdem über Arbeitskräfte, die Englisch beherrschen», sagt Pierre Leclerq, früherer Chef der wallonischen Exportagentur, der Google damals von einer Ansiedlung in der belgischen Provinz überzeugen konnte.

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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