«Looss alles eraus»

19. April 2018 17:59; Akt: 20.04.2018 16:03 Print

Kids lassen am Freitag die Rockhal beben

ESCH/ALZETTE – Patienten der Jugendpsychiatrie der Robert-Schuman-Kliniken präsentieren an diesem Freitag in der Rockhal eine Tanz- und Rap-Show.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am kommenden Freitag führen Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren eine Tanzshow in der Rockhal auf. Alle sind in der Jugendpsychiatrie der Robert-Schuman-Kliniken untergebracht. Im Proberaum in der Rockhal powern sich die Kids aus und geben schon einen Vorgeschmack auf die energiegeladen Show, die sie abliefern wollen. Nicht umsonst ist das Motto «Looss alles eraus».

«Wir haben den Jugendlichen in der Auswahl der Musik freie Hand gegeben», erzählt der Musiker und Rapper David Galassi. «Das gute daran ist, dass jeder den Teil, den er präsentiert wie sein eigenes Baby behandelt. Alle haben sich intensiv um ihre Performance gekümmert», fügt die Choreografin Sylvia Camarda hinzu.

Jugendlichen wollen zeigen was sie können

Die Jugendlichen haben persönliche Texte geschrieben, die sie rappen und vortragen wollen. «Ich will nicht, dass man uns nur als junge Leute sieht, die in der Psychiatrie sitzen. Wir sind hier, um zu zeigen, dass wir Talent haben», sagt die 13-jährige Bérénice, die ein klassisches Tanzsolo aufführen wird. Bruno, 16 Jahre alt, brachte sein Capoeira-Wissen ein. «Die Proben waren anstrengend, aber ich tue, was ich liebe», sagt er.

Katja Engelhardt und Vitali Boldt, Psychotherapeuten an der HRS sehen in der Aufführung eine Chance für die Jugendlichen. «So können sie innere Ressourcen entdecken, die sie noch nicht kennen», sagt Boldt.

(Séverine Goffin/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.