In Luxemburg

06. Juni 2018 12:51; Akt: 06.06.2018 13:18 Print

Kommen die Coffeeshops nach Luxemburg?

LUXEMBURG – Am Mittwochmorgen haben die Chamberabgeordneten eine Petition angenommen, in der die Legalisierung von Cannabis in Cafés gefordert wird – wie in den Niederlanden.

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Der Petent fordert, dass im Großherzogtum Cannabis in Coffeeshops verkauft werden darf. (Bild: AFP)

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Wird der Konsum von Cannabis in Luxemburg bald legal? Das fordert zumindest eine Petition, die auf der Website der Chamber gelandet ist und von der zuständigen Kommission für zulässig erklärt wurde. Die offizielle Bestätigung durch die Präsidentenkonferenz im Parlament steht allerdings noch aus. Danach kann der Text mit der Nummer 1031 sechs Wochen lang von den Bürgern unterzeichnet werden.

Dass bestimmte Produkte auf Cannabis-Basis in Zukunft für Schwerkranke erhältlich sein werden, wurde bereits im Oktober vergangenen Jahres beschlossen. Der Antragsteller der neuen Petition bezieht sich allerdings auf den Konsum in der Freizeit.

Allerdings schlägt der Petent selbst einen Rahmen für den Konsum vor. Er möchte ihn auf Coffeeshops beschränken und dadurch den Konsum und den Handel von der Straße holen. Bereits im April vergangenen Jahres sprach sich ein Großteil der Luxemburger Bevölkerung für eine komplette Legalisierung von Cannabis aus. Sollte die Petition 4500 Unterschriften erreichen, muss sie im öffentlichen Rahmen im Abgeordnetenhaus debattiert werden.

Darüberhinaus wurden zwei weitere Petitionen am Mittwoch für zulässig erklärt. Die eine betrifft die Begrenzung der Vermittlungsgebühren für Mieter einer Immobilie, die andere fordert, dass der Pfingstdienstag wegen der Echternacher Springprozession ein Feiertag sein sollte.

(jw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bob am 06.06.2018 15:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja, bitte

  • Igitte am 07.06.2018 11:11 Report Diesen Beitrag melden

    MONSANTO darf weiterhin unter dem Namen BAYER verseuchen und weltweit Krebs schaffen, aber Cannabis die Heilpflanze gegen Krebs ist verboten! ... diese Lügenpolitik u. kranke stressig-aggressive unkultiviert linkend u. mordende Alkoholiker'kultur' kotzt einen nur noch an und wird immer unerträglicher! ...

  • lux am 06.06.2018 14:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geif mol Zeit gin das sech eppes ännert viel ze viel Schwarz Moart dealer op da Gare do spiert een sech jo schon belästecht wan se bei den Auto kommen an een domm unsabbelen op een dan weilt hieren Dreck kaffen allez ged Zeit

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ganja rulez am 13.06.2018 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    An déi Stigmatiséierung vum Fräizäitkonsum muss OCH endlech ophaalen! Ech kiffe säit iwer 15 Joër sou gutt ewéi all Daag, an ech si weder assi, nach liddereg, nach hunn ech op irgend eng Aart a Weis mäi Liewen net am Grëff. Mee ech muss et trotzdem geheim haalen, well d'Gesellschaft mech soss géif als "Pothead" géif ofstempelen. D'Petitioun huet elo (12h58) schon 1487 Ënnerschrëften. LEGALIZE IT! LE-GA-LIZE IT!!!

  • kevin am 11.06.2018 14:47 Report Diesen Beitrag melden

    Hoffentlech arreescht dei petition di 4500 Ennerschreften dass sech hei eventuell mol endlech eppes deet 3

    • Done! am 14.06.2018 06:58 Report Diesen Beitrag melden

      4660 Stëmmen haut de Moien. :-))

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  • 12Monkeys am 07.06.2018 16:39 Report Diesen Beitrag melden

    Produktion an verkaaf vum marihuana kann per Blockchain oder enger Datenbank kontrolleiert gin. Sou dass een wees wat weivill an wou transporteiert gouf. Den verkaaf soll mat enger chipkaart/Fangeroofdrock gemach gin dei universel op all Coffeeshop passt, dei op en limit vun 30gr op den Mount gesaat gin ass. Gefemmt gett just op den erlaabten plaatzen. Leinen vun der kaart oder net respekteiern vun der Zone wou gefemmt dierf gin, gett ma mat oofhuelen vun der Kaart bestrooft. (Keng kaart mei fir min 3 joer). (Mindestalter 20 Joer). Stroosenverkaaf soll mei heich bestrooft gin.

  • Igitte am 07.06.2018 11:11 Report Diesen Beitrag melden

    MONSANTO darf weiterhin unter dem Namen BAYER verseuchen und weltweit Krebs schaffen, aber Cannabis die Heilpflanze gegen Krebs ist verboten! ... diese Lügenpolitik u. kranke stressig-aggressive unkultiviert linkend u. mordende Alkoholiker'kultur' kotzt einen nur noch an und wird immer unerträglicher! ...

  • Cannabis hëllëft heelen am 07.06.2018 08:59 Report Diesen Beitrag melden

    Et ass onverständlëch, dat just d'Pharmaindustrie soll Profit um Cannabis machen an de Preis diktéieren an dann och nach op Planzen ouni THC, wou grad den THC dozou beidréit, dat een sech relax an berouëgt spiert! Da soll och nach just alkoholfreie Béier a Wein verkaaf gin, well d'Konsequenzen vun der Alkoholofhängëgkeet vill méih schlëmm sin, wéih déih vum Cannabis, woudurch een net kierperlech ofhängeg gëtt am Géigensatz zum Alkohol, den d'Leit aggressiv an onkontrolléiert mëcht an den Appetit klaut.Ausserdem hëlleft den THC de schaffenden Leit fir den Alldaagsstress besser ofbauen ze kënnen