In Luxemburg

30. Januar 2018 12:11; Akt: 30.01.2018 12:42 Print

Krankenhausplan geht in die finale Runde

LUXEMBURG – Der Gesetzesentwurf über die Krankenhausorganisation im Großherzogtum wurde bereits 2016 vorgelegt. Nun ist er endlich fertig.

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Der neue Krankenhausplan ist in Sichtweite. (Bild: AFP)

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Nach Dutzenden von Sitzungen der Krankenhauskommission, vier Stellungnahmen des Staatsrates und monatelangen Debatten wurde der Entwurf des Krankenhausplans nun schließlich fertiggestellt. An diesem Dienstagmorgen haben die Abgeordneten ihren Bericht über den im September 2016 vorgelegten Gesetzentwurf angenommen. Dieser kann nun von der Chamber auf den Plenartagungen vom 6. bis 8. Februar endgültig angenommen werden. Ursprünglich plante der Gesundheitsminister ein Inkrafttreten des Krankenhausplans Anfang 2017.

Der Gesetzesentwurf plant die Verteilung der verschiedenen Leistungen auf die vier luxemburgischen Krankenhäuser (Centre Hospitalier de Luxembourg, Hôpitaux Robert-Schuman, Centre Hospitalier Émile-Mayrisch und Centre Hospitalier du Nord). Der neue Krankenhausplan soll die Zusammenarbeit zwischen den Krankenhäusern fördern.

Anzahl der Krankenbetten

Darüber hinaus wird der Schwerpunkt auf den «ambulanten Wandel» zur «Modernisierung der Krankenhauslandschaft» gelegt. Ziel ist es, Patienten einen möglichst kurzen Krankenhausaufenthalt zu ermöglichen, sofern es ihr Zustand zulässt. Der Arzt trägt dabei die Verantwortung, dass die Verweildauer im Interesse des Patienten liegt.

Auch die Anzahl der Krankenhausbetten ist im Plan festgelegt. Insgesamt sollen 3107 Betten bewilligt werden, davon 2350 «Akutbetten» für Kurzaufenthalte, 670 «Mittelbetten» und 87 Betten für Langzeitaufenthalte. Zudem ordnet der Krankenhausplan die Vertretung der Ärzte und des Krankenhauspersonals neu.

(Jérôme Wiss/L'essentiel)

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