Gegen das Vergessen

10. Oktober 2017 14:59; Akt: 10.10.2017 16:11 Print

Luxemburg gedenkt der Nazi-​​Opfer

LUXEMBURG – Der heutige Dienstag ist ein Tag des nationalen Gedenkens an den Zweiten Weltkrieg im Großherzogtum. Auch Premierminister Bettel und Großherzog Henri nahmen teil.

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2017 jährt sich zum 75. Mal die Zwangsrekrutierung luxemburgischer Jugendlicher in die Streitkräfte der Nationalsozialisten (30. August 1942) und die politisch motivierten Deportationen, deren Ausgangspunkt in Luxemburg der Bahnhof Hollerich (17. September 1942) war. Für «alle Luxemburger Opfer des Zweiten Weltkrieges» haben verschiedene Persönlichkeiten des Landes, darunter auch Premierminister Xavier Bettel und Großherzog Henri, am heutigen Dienstag in der Hauptstadt den Tag des nationalen Gedenkens begangen.

«Am heutigen Tage wollen wir zusammen mit dem luxemburgischen Volk der nationalsozialistischen Unterdrückung von 1940 bis 1945 gedenken», sagte ein Sprecher der Regierung. Damit wolle man «das Andenken an all jene bewahren, die sich gegen die Unterdrücker zur Wehr gesetzt haben». Dieses Andenken sei eine der Grundlagen für die Erhaltung der «demokratischen Werte und die Achtung der Menschenrechte» in der heutigen Zeit.

Blumenkränze und die Ewige Flamme

Premierminister Xavier Bettel, der katholische Pater Jean Ehret, der Großrabbiner von Luxemburg Alain Nacache und der Pastor der Evangelischen Kirche von Luxemburg, Volker Strauss, hielten Reden vor dem Nationalen Denkmal des Widerstands und der Deportation. Sie legten Blumenkränze an der Gedenkstätte nieder.

Großherzog Henri wurde am Nationaldenkmal der Solidarität vom Generalstabschef der Armee Alain Duschène begrüßt. Dort entzündete er die «flamme du souvenir», die Ewige Flamme.

(NC/L'essentiel)

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