Gamescom in Köln

24. August 2017 09:01; Akt: 24.08.2017 09:04 Print

Luxemburger zockt gegen die europäische Elite

KÖLN/LUXEMBURG - Bei der Gamescom in Köln messen sich die besten europäischen Spieler von «Clash Royal». Yves Kurek wird für Luxemburg an den Start gehen.

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Yves Kurek setzte sich in Luxemburg gegen die Konkurrenz durch. (Bild: 11F Gaming)

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Yves «DamYv» Kurek kennt viele der Namen, gegen die er ab diesem Donnerstag antreten wird. Doch ihn werden wohl die wenigsten kennen. Der Luxemburger hat sich für das ESWC-Turnier des e-Sport-Games «Clash Royal» bei der Gamescom qualifiziert. Kurek darf sein Land auf der größten Spielemesse in Europa vertreten. Er duelliert sich in einem 32er-Feld gegen die besten Zocker aus Europa an. «Das ist für mich das erste Mal auf so einer großen Bühne. Ich mache mir im Prinzip keine großen Hoffnungen. Aber man weiß ja nie, was geschieht», sagt er vor der Abreise nach Köln.

Sein Ticket für die Gamescom hat sich Kurek vor zehn Tagen gesichert. Beim Qualifikations-Turnier von 11F Gaming setzte er sich souverän durch. «Insgesamt war es schon spannend, da viele gute Spieler dabei waren. Dennoch habe ich meinen Gegnern nicht so viele Chancen gelassen», erzählt er grinsend. Dabei wäre es im Finale fast zu einem Familienduell gekommen. Aber sein Bruder Damien verlor sein Semifinale. «Dann hat er mich im Endspiel eben gecoached. Das war auch ganz cool», sagt der Schüler.

Tägliches Üben

Seit das Handy-Spiel vor eineinhalb Jahren auf den Markt gekommen ist, daddelt Kurek regelmäßig. «Ich spiele täglich ein bis zwei Stunden. Vor Turnieren sind es schon mal vier bis fünf Stunden Training.» Darunter fällt aber nicht nur das reine Spielen. Der Luxemburger schaut sich auch viele Videos von den besten Spielern an, gegen die er jetzt antreten darf, analysiert deren Taktik und versucht sein eigenes Spiel dadurch zu verbessern.

Sehr lange wird er seinem Hobby aber nicht mehr nachgehen können. «Nächstes Jahr gehe ich auf die Uni, dann habe ich wohl nicht mehr die Zeit dazu. Das Spiel entwickelt sich nämlich ständig weiter. Wenn man nicht mehr trainiert, ist man schnell raus», glaubt er. Doch die Hochschule ist noch Zukunftsmusik. Jetzt steht die Gamescom an. «Ich gehe einfach mal locker rein. Schließlich bin ich nur ein kleiner Spieler aus Luxemburg. Aber ich weiß, dass ich nicht der Schlechteste bin.»

(Henning Jochum/L'essentiel)

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