In Luxemburg

17. August 2017 11:42; Akt: 17.08.2017 11:45 Print

Massensterben der Bienen im Land geht weiter

LUXEMBURG - 20 Prozent der Bienen im Großherzogtum sind während des vergangenen Winters gestorben. Neue Maßnahmen sollen dieses Phänomen stoppen.

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In den Wintermonaten sind 20 Prozent der Bienen in Luxemburg gestorben. (Bild: DPA)

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Die Imker in Luxemburg müssen erneut den Tod vieler ihrer Bienen beklagen. Im vergangenen Winter sind 20 Prozent der Insekten gestorben, wie Landwirtschaftsminister Fernand Etgen am Donnerstag mitteilte. In der nahen Vergangenheit kamen zwischen neun und 34 Prozent der Bienen während der kalten Jahreszeit ums Leben, wie der Minister in seiner Antwort auf die parlamentarischen Frage vom Abgeordneten Marcel Oberweis erklärt. «Normal» sei eine Verlustrate von zehn Prozent.

Die wahrscheinlich größte Ursache für das Massensterben sei die Varroamilbe. Dieser Parasit befällt ganze Bienenvölker und sorgt für einen immensen Schaden. Um diese in den Griff zu bekommen, beteiligt sich das Landwirtschaftsministerium an der Finanzierung eines Bienenexperten, der die Imker im Kampf gegen die Schädlinge beraten soll. Darüber hinaus soll ein Programm zur genetischen Veränderung finanziert werden, welche den Tieren zu einer besseren Resistenz verhelfen soll.

Weniger Ressourcen

Auch der Einsatz von Insektiziden wirkt auf die Bienen schädlich. Ihren Aktionsplan zur Verwendung dieser Produkte ändert das Großherzogtum jedoch nicht. Dennoch setzt sich Luxemburg dafür ein, das Benutzen vom hochwirksamen Neonicotinoide zu stoppen. Weiter als die EU-Regelungen will die Regierung jedoch nicht gehen. Frankreich geht beispielsweise darüber hinaus.

Die Bienen leiden zudem unter dem Verlust von Agrarlandschaften, wodurch ihre natürlichen Ressourcen reduziert werden, sagt der Minister. Um dem entgegenzuwirken, gibt es mittlerweile sogenannte Blumenstreifen entlang von Feldern.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Idiokratie de luxe am 18.08.2017 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    D'Regierung huet rem eng nei Steier erfond op Coca Cola an Limonade, wou sie wëssen, dat sie domat vill Frick rakréien! Mat dem Frick zerstéieren sie d'ganz Natur am ganze Land fir zoubettonéiert Industriezonen an Styroporsondermüllkaningerchersställ an machen de Beiën d'Liëwe schwéier, sou dat hieren Immunsystem geschwächt ass an sie krank gin. Firwat setzen sie keng Steieren op Gëfter wéih Roundup an Fipronil. Ass dat, fir dat sie e Grond hun, ons Poubellen ze durchwullen, fir ze wëssen, wat mir weggeheiën.Gidd mol an d'Butiker kucken,do fand dir genuch ondeklaréiert stënkesch Emweltgëfter!

  • Jose T. am 17.08.2017 16:38 Report Diesen Beitrag melden

    Darüber hinaus soll ein Programm zur genetischen Veränderung finanziert werden, welche den Tieren zu einer besseren Resistenz verhelfen soll. WTF; klengt ewei an engem Horror Film. Mutant Ninja Killer Bees

  • Karin am 18.08.2017 07:19 Report Diesen Beitrag melden

    en Widdersproch an 2 Sätz "Ihren Aktionsplan zur Verwendung dieser Produkte ändert das Großherzogtum jedoch nicht. Dennoch setzt sich Luxemburg dafür ein, das Benutzen vom hochwirksamen Neonicotinoide zu stoppen." Dass mir ouni Baien net kënnen ass hinnen awer bewosst oder? Emmer meckeren dass d'EU sech iwwerall anmëscht, awer selwer Initiativ ergraiffen ouni dass dat muss EU-wait geregelt ginn: Nö

Die neusten Leser-Kommentare

  • Idiokratie de luxe am 18.08.2017 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    D'Regierung huet rem eng nei Steier erfond op Coca Cola an Limonade, wou sie wëssen, dat sie domat vill Frick rakréien! Mat dem Frick zerstéieren sie d'ganz Natur am ganze Land fir zoubettonéiert Industriezonen an Styroporsondermüllkaningerchersställ an machen de Beiën d'Liëwe schwéier, sou dat hieren Immunsystem geschwächt ass an sie krank gin. Firwat setzen sie keng Steieren op Gëfter wéih Roundup an Fipronil. Ass dat, fir dat sie e Grond hun, ons Poubellen ze durchwullen, fir ze wëssen, wat mir weggeheiën.Gidd mol an d'Butiker kucken,do fand dir genuch ondeklaréiert stënkesch Emweltgëfter!

  • Karin am 18.08.2017 07:19 Report Diesen Beitrag melden

    en Widdersproch an 2 Sätz "Ihren Aktionsplan zur Verwendung dieser Produkte ändert das Großherzogtum jedoch nicht. Dennoch setzt sich Luxemburg dafür ein, das Benutzen vom hochwirksamen Neonicotinoide zu stoppen." Dass mir ouni Baien net kënnen ass hinnen awer bewosst oder? Emmer meckeren dass d'EU sech iwwerall anmëscht, awer selwer Initiativ ergraiffen ouni dass dat muss EU-wait geregelt ginn: Nö

  • Jose T. am 17.08.2017 16:38 Report Diesen Beitrag melden

    Darüber hinaus soll ein Programm zur genetischen Veränderung finanziert werden, welche den Tieren zu einer besseren Resistenz verhelfen soll. WTF; klengt ewei an engem Horror Film. Mutant Ninja Killer Bees