Luxemburger Armee

16. April 2018 18:00; Akt: 16.04.2018 18:25 Print

Militärflugzeug kostet satte 420 Millionen Euro

LUXEMBURG – Der Verteidigungsausschuss hat zwei militärische Projekte bewilligt. Das Budget für das Militärflugzeug und den Satelliten ist gigantisch.

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Die Militärmaschine vom Typ A400M kostet Luxemburg 420 Millionen Euro. (Bild: AFP)

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Am Montag haben die Mitglieder des Verteidigungsausschusses zwei neue Gesetzesvorlagen mit erheblichen Budgets geprüft. Die erste betrifft das Militärflugzeug A400M, die zweite einen Überwachungssatelliten. Der vor einigen Jahren bestellte Airbus soll nach mehreren Verzögerungen im Jahr 2020 ausgeliefert werden. 197,3 Millionen Euro fallen für das militärische Transportflugzeug an. Doch auch nach der Auslieferung wird es laufende Kosten verursachen.

Das Budget, das die Abgeordneten für das Militärflugzeug veranschlagt haben, liegt bei 420 Millionen Euro. Die Kosten verteilen sich allerdings auf einen Zeitraum von 35 Jahren und beinhalten auch Betriebs- und Wartungskosten. Pro Jahr kostet das Flugzeug also zwölf Millionen Euro. Das Flugzeug soll die Einsatzbereitschaft der luxemburgischen Armee in Krisensituationen verbessern.

Aufklärungssatellit kostet 170 Millionen

Ein weiterer Gesetzestext, der am heutigen Montag diskutiert worden ist, betrifft einen neuen Satelliten. Das Projekt NAOS («National Advanced Optical System») betrifft den Erwerb eines Satelliten, der hochauflösende Bilder von der Erde aufnehmen soll. Das Budget von 170 Millionen Euro umfasst auch den Bau von Antennen für die Übertragung von Satellitenbildern, die Verwaltung des Systems sowie die Anschaffung und den Start des Satelliten.

Hauptziel dieses Programms, das sieben bis zehn Jahre laufen soll, ist es, potenzielle Risiken während Bodeneinsätzen zu erkennen und Daten für wissenschaftliche Zwecke zu sammeln.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jean G. am 17.04.2018 07:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn das Flugzeug für humanitäre Zwecke gebraucht werden soll, frage ich mich, wieviel humanitäre Hilfe man mit 420 Millionen finanziert hätte.

  • Léon am 16.04.2018 19:20 Report Diesen Beitrag melden

    Merci à ce Gouvernement pour un tel gaspillage. Fallait simplement louer un antonov 124 comme ça toujours étais fait.

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  • Maxim am 17.04.2018 06:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lachhaft ons Regierung. Einfach Lachhaft. Dei Suen hätt een laber fier mei wichteg saachen genotzt wie zb onsen Franzeischen Nooperen ze schenken wie dat schon geschitt fier hier Infrastrukturen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Petz Dorf am 17.04.2018 10:15 Report Diesen Beitrag melden

    Bei dem Aufklärungssatellit wird die SES wohl auch kräftig absahnen für das Übertragen der Satellitenbilder und der Verwaltung des Systems .

  • Jean G. am 17.04.2018 07:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn das Flugzeug für humanitäre Zwecke gebraucht werden soll, frage ich mich, wieviel humanitäre Hilfe man mit 420 Millionen finanziert hätte.

  • Maxim am 17.04.2018 06:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lachhaft ons Regierung. Einfach Lachhaft. Dei Suen hätt een laber fier mei wichteg saachen genotzt wie zb onsen Franzeischen Nooperen ze schenken wie dat schon geschitt fier hier Infrastrukturen

  • dusninja am 16.04.2018 22:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Seit dem Airbus mehr und mehr französisch wird ist es mehr und mehr eine Katasstrophe. Zeit die die Dasa wieder zu beleben und die Franzosen ihren Schrott alleine verhackstückeln zu lassen.

  • Léon am 16.04.2018 19:20 Report Diesen Beitrag melden

    Merci à ce Gouvernement pour un tel gaspillage. Fallait simplement louer un antonov 124 comme ça toujours étais fait.

    • Léonie am 17.04.2018 07:39 Report Diesen Beitrag melden

      Ce n'est pas CE gouvernement qui a pris la décision d'acheter un tel avion. Cela date de l'époque des conservateurs.

    • Nach ee Léschten am 17.04.2018 09:04 Report Diesen Beitrag melden

      Bonjour Léon, La commande de l'avion A400M a été décidée par Charles Goerens (DP) en 2004...

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