In Luxemburg

07. März 2018 16:53; Akt: 07.03.2018 17:12 Print

«Mini-​​Kitas» sollen bis 23 Uhr geöffnet sein

LUXEMBURG – Die Regierung hofft, dass ab April «Mini-Kitas» ihre Pforten öffnen. Damit soll das Angebot zur Betreuung von Kleinkindern verstärkt werden.

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«Mini-Kitas» können bis zu 11 Kinder betreuen. (Bild: AFP)

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Die Kinderbetreuung in Luxemburg wird erweitert. Der Gesetzentwurf zur Schaffung von «Mini-Kindertagesstätten» wurde am vergangenen Freitag dem Regierungsrat vorgelegt. «Einerseits gibt es Tageseltern, die bis zu fünf Kinder zu Hause betreuen. Andererseits gibt es die Kindertagesstätten, die bis zu 100 Kinder aufnehmen können. Das neue Modell soll eine Zwischenlösung sein», erklärte Claude Meisch, Minister für Bildung, Kindheit und Jugend.

Jede «Mini-Kita»-Struktur könnte maximal elf Kinder betreuen. Jedoch nicht mehr als vier Babys unter einem Jahr - «aus Sicherheitsgründen», so der Minister. Die Größe der Einrichtung ermögliche auch einfachere Zulassungsbedingungen als eine Standard-Kinderkrippe. Für die Verwaltung genüge der Zusammenschluss von zwei qualifizierten Personen - ein diplomierter Erzieher und eine ausgebildete Tagespflegeperson.

«Chèque-Service Accueil» gelten auch für «Mini-Kitas»

Die Öffnungszeiten sollten flexibler sein als in der «Maison Relais» oder in Kinderkrippen. «Mini-Kitas können von 5 Uhr bis 23 Uhr und sogar am Wochenende geöffnet sein», betont Meisch. ASBL, Sàrl oder konventionierte Einrichtungen: Sie können mehrere Rechtsformen annehmen. Außerdem können sie vom «Chèque-Service»-System profitieren, sagt der Minister. Derzeit profitieren 47.642 Kinder aus Luxemburg zwischen 0 und 12 Jahren davon. Insgesamt hätten 1340 Kinder aus dem Ausland auch Anspruch darauf, erklärt Meisch.

Kinder im Alter von 1 bis 4 Jahren können ebenfalls von einer mehrsprachigen Bildung profitieren und werden in Luxemburgisch betreut, während sie auch mit Französisch vertraut gemacht werden. «Wie bei anderen Kinderkrippen, können die ersten 20 Stunden als kostenlose Kinderbetreuung angeboten werden. Die restlichen Stunden werden vom Staat entsprechend dem Einkommen der Eltern über das Dienstleistungsgutscheinsystem kofinanziert», sagt Meisch abschließend.

(Pierre François/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • loshein am 07.03.2018 21:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tiptop fir Leit déi Fréih- a Mëttesschicht schaffen, mä déi di Nuetsschicht hunn haten alt erëm Pech.

Die neusten Leser-Kommentare

  • loshein am 07.03.2018 21:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tiptop fir Leit déi Fréih- a Mëttesschicht schaffen, mä déi di Nuetsschicht hunn haten alt erëm Pech.