Gesetz in Luxemburg

05. Februar 2018 19:52; Akt: 06.02.2018 09:43 Print

Neue Regeln für Tattoos, Piercings und Solarium

LUXEMBURG – Wer sich ein Tattoo oder ein Piercing stechen lassen will, muss sich künftig an einem neuen Gesetz orientieren. Dieses gilt auch für Solariumgänger.

storybild

Wer sich ein Piercing stechen lassen will, muss mindestens 16 Jahre alt sein. (Bild: DPA)

Zum Thema

Es ist nur noch Formsache. Wie bereits im vergangenen Herbst angekündigt, wird es in Luxemburg bald ein neues Gesetz zu Tattoos und Piercings geben. Der Ausschuss um Georges Engel wird in dieser Woche in letztes Mal zusammenkommen, um den Bericht zu finalisieren. Ende Februar oder Anfang März wird die Chamber über den Gesetzesentwurf abstimmen.

«Bislang gab es keine Notwendigkeit für einen Eingriff in die Ausbildung. Mit dem neuen Gesetz wollen wir aber zum Beispiel die Hygienebedingungen in einem Studio festlegen. Wir wollen damit nicht das künstlerische Know-how infrage stellen», sagt Engel .

Klare Hygiene-Vorgaben

21 Lehrstunden werden künftig nötig sein, um ein Studio zu betreiben. Wie genau dieses aussehen werden, können die Verantwortlichen aber noch nicht sagen. «Die Frage der Ausbildung wird durch die großherzogliche Verordnung geklärt», so Engel weiter.

Wer Tattoos anfertigt oder Piercings sticht, muss dafür einen separaten Raum benutzen. In diesem dürfen keine Tiere sein, darf weder geraucht noch gegessen werden. Darüber hinaus sind Tätowierungen und Piercings unter 16 Jahren verboten. «Nur kleine Löcher in den Ohren für Schmuck dürfen sich auch Jüngere stechen lassen», sagt der Abgeordnete.

Neben den Änderungen bei Tatoos und Piercings sind auch Solarien von der Gesetzesänderung betroffen. Die verwendeten Bräunungsröhren sollen einen Richtwert für maximal zulässige UV-Strahlung erhalten.

(Patrick Théry/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.