Einigung

02. April 2014 15:26; Akt: 02.04.2014 16:21 Print

Neue Zwischenzeugnisse für 2015

LUXEMBURG – Bildungsministerium und Gewerkschaften haben eine Einigung über die Zwischenzeugnisse getroffen. Sie treten im kommenden Jahr in Kraft.

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Die neue Regelung sieht eine Bewertung in den Hauptfächern Deutsch, Französisch vor. Die Bewertungen werden jeweils in vier Kompetenzfelder generell benotet (A: ausgezeichnet, D: zu verbessern).

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Einfacher zu verstehen und schneller auszufüllen: So sollen die neuen Zeugnisse für Grundschüler werden. Das Bildungsministerium und die Gewerkschaften haben sich am Dienstag auf eine neue Fassung der Zwischenzeugnisse geeinigt, die seit ihrer Einführung im Jahr 2009 die Ursache für zahlreiche Klagen gewesen waren. Neu ist die Einführung einer Note (A,B,C,D), die die Gewerkschaften gefordert hatten.

Konkret sieht die neue Regelung eine Bewertung in den Hauptfächern Deutsch, Französisch und Mathematik vor. Die Bewertungen werden jeweils in vier Kompetenzfeldern benotet (A: ausgezeichnet, D: zu verbessern). Die Nebenfächer werden mit einer globalen Note bewertet. Die transversalen Kompetenzen sind laut Pressemitteilung am Mittwoch neu formuliert und reduziert worden

Die neue Regelung basiert auf einer Studie der Universität Luxemburg vom Juli 2013 und soll zum Schuljahr 2015/16 eingeführt werden. Dieser Zeitraum ist vonnöten, damit das neue Modell probeweise in 156 Schulen in allen Regionen des Landes getestet werden kann. «Das Ministerium will die Meinungen des Personals, die auf dem Terrain arbeiten, einholen», versichert Myriam Bamberg, Pressesprecherin des Bildungsministeriums von Claude Meisch DP).

Die Zwischenzeugnisse für Grundschüler sind zum Schuljahr 2009/2010 eingeführt worden und wurden auf Anfrage der Gewerkschaften zum Schuljahr 2011/2012 angepasst. Eine zweite Anfrage wurde im Jahr 2012 gestellt. Diese Anfrage führte dazu, dass die Universität Luxemburg mit einer Studie beauftragt wurde, deren Ergebnisse Ende 2013 vorgestellt wurden. Diese haben, neben dem Engagement der neuen Koalition, zu der am Dienstag veröffentlichten Einigung geführt.

(L'essentiel/jhm)

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